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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Pillnitzer Apfeltag am 8. Oktober 2011
„In meinem kleinen Apfel, da sieht es lustig aus, es sind darin fünf Stübchen, grad wie in einem Haus“. Mit den Bewohnern dieser fünf Apfel-Kinderstuben kennen sich die Wissenschaftler vom Julius Kühn-Institut (JKI) in Dresden-Pillnitz sehr gut aus. Hier werden Apfelkerne gehätschelt, die das Zeug in sich tragen, einmal neue widerstandsfähigere Apfelsorten zu werden. Anders als ein Obstbauer oder Gärtner, der meist ein vegetativ vermehrtes Reis erwirbt oder gleich ein Bäumchen, haben die Forscher am JKI tatsächlich noch mit den Apfelkernen zu tun, die aus der gezielten Kreuzung verschiedener Eltern hervorgegangen sind. Bei der Auswahl der Eltern und auch der Nachkommen wird auf bestimmte Gene Wert gelegt, die beispielsweise dem Apfelbaum helfen, sich gegen Pilzkrankheiten zu wehren. Über diese zeitaufwändigen aber spannenden Forschungsarbeiten rund um Apfel & Co können sich Besucher auf dem Pillnitzer Apfeltag am Samstag, den 8. Oktober, von 10-17 Uhr informieren.
Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und das JKI gestalten jährlich gemeinsam diesen Tag der offenen Tür. Es werden alte und neue Sorten gezeigt, Methoden der Fruchtanalyse und Reifebestimmung erläutert sowie Tipps zum Pflanzenschutz gegeben. Verschiedene Äpfel- und Birnensorten stehen zur Verkostung bereit und man kann sich Rat vom Fachmann zur Sortenbestimmung einholen. Die Veranstalter informieren über Ausbildungsmöglichkeiten. Zu bestimmten Zeiten werden Führungen im Versuchsfeld angeboten. Langjährige Partner wie die Grüne Liga, die sich für die Nutzung und Erhaltung des wilden Holzapfels im Osterzgebirge einsetzt, sind ebenso vertreten wie die „Mobile Kelterei“ (www.apfel-paradies.de), die vor Ort Saft presst. Werden mindestens 100 kg Früchte mitgebracht, kann der eigene Saft im 5-Liter-Karton (5,50 Euro) oder im 10-Liter-Karton (9,50 Euro) mitgenommen werden. Für Getränke und heiße Würstchen sorgt die Freiwillige Feuerwehr Pillnitz. (jki)

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