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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Phospat im Mineraldünger belastet das Grundwasser
Symposium zeigt: Vielfalt ist auch im kleinen Reihenhausgarten möglich.„137.000 Hektar Gartenland bewirtschaften Freizeitgärtner in Bayern – rund elfmal mehr als die professionellen Erwerbsgemüsebauer im Freistaat,“ sagte Professor Dr. Sebastian Peisl bei der Eröffnung des Dritten Symposiums Freizeitgartenbau der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim. Um so bedeutender sei ihr richtiger Umgang mit den Ressourcen Boden und Wasser, betonte der Leiter der Forschungsanstalt für Gartenbau in Weihenstephan. Dennoch sei die Zahl der Gartenbesitzer, die sich mit Hilfe von Bodenproben zum Beispiel über die angemessenen Düngergaben für ihre Gärten beraten lassen, noch zu gering.
Die Forschungsanstalt in Weihenstephan betreut ein Forschungsprojekt zum Thema Düngung, an dem rund 5.000 Freizeitgärtner teilnehmen. Probleme bereiten vor allem die Phospate. Obwohl im Boden meist in ausreichender Menge vorhanden, sind sie Bestandteil handelsüblicher Mineraldünger. Sie reichern sich im Boden an und belasten das Trinkwasser. Besser geeignet sind im Hausgarten phosphatfreie, natürliche Düngemittel wie zum Beispiel Hornspäne.
160 Freizeitgärtner hatten an dem Symposium teilgenommen. „Das Interesse am eigenen Grün steigt kontinuierlich“, betonte LWG-Präsident Peter Most. „Immer mehr Familien pachten wieder einen Kleingarten.“ Allerdings würden die Bauplätze vor allem im städtischen Bereich immer kleiner. Umso wichtiger sei das Thema dieses Symposiums „Vielfalt auf kleinem Raum“.
Wie vielfältig sich moderne Reihenhausgärten tatsächlich gestalten lassen, zeigte unter anderen auch Helmut Rausch von der Bayerischen Landesanstalt. Statt großer Rasenflächen mit Gehölzrand, ließen sich in seinen Beispielen dank geschickter Aufteilung sowohl gemütliche Terrassen, wie Teiche, Spielflächen für die Kinder und Gemüsegärten unterbringen. Kletterpflanzen und Gehölze in Töpfen verwandeln so manchen Sitzplatz in ein kleines Paradies. (lwg)

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