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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Pflaumenernte: Vorfreude über gute Erträge
Zwei Wochen früher als üblich hat im Alten Land die Pflaumen- und Zwetschgenernte begonnen. Schon jetzt zeichnet sich ab: Ertrag und Qualität stimmen. „Anders als in den beiden vorherigen Jahren waren die Voraussetzungen dieses Jahr ideal“, sagt Karsten Klopp, Leiter der Obstbauversuchsanstalt (OVA) Esteburg in Jork. Auf den tiefgründigen Marschböden mache die Trockenheit bisher kaum Probleme. „Für die Ernte später reifender Sorten werden aber wohl zusätzliche Wassergaben mit dem Regner notwendig“, vermutet Klopp.
Geerntet werden die Früchte in mehreren Etappen. Zunächst sind die frühen Sorten wie etwa Tegera dran. Hier werden zunächst die großen und reifen Früchte gepflückt, zeitlich versetzt und in mehreren Wellen folgt dann der Rest. Nach und nach kommen die späteren Sorten wie Hanita, Bühler und Cacaks hinzu. So zieht sich die Ernte, die vorwiegend von Hand ausgeführt wird, bis zum September hin.
Rund 150.000 Pflaumen- und Zwetschgenbäume stehen im Alten Land auf insgesamt 250 Hektar, das entspricht gerade einmal 2,3% der dortigen Obstanbaufläche. Der größte Teil der in Deutschland verkauften Früchte kommt aus Süddeutschland oder wird importiert.
„Der Trend geht hin zu den großen und süßen Früchten“, sagt OVA-Chef Klopp. Sie hätten die Größe eines Hühnereies und seien ideal zum Backen und als gesunder und süßer Snack. Die Obstbauern des Alten Landes verkaufen den größten Teil ihrer Ernte direkt vom Hof oder über den Wochenmarkt. Das Kilo Pflaumen kostet derzeit zwischen zwei und vier Euro. (Quelle: LWK Niedersachsen)

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