Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Pflanzenschutzmittelzulassung: ZVG fordert mutige Reformschritte

Auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin informiert der ZVG an seinem Messestand Politik und Verbraucher über die Notwendigkeiten einer zügigen Harmonisierung in der Pflanzenschutzmittelzulassung.

Auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin informiert der ZVG an seinem Messestand Politik und Verbraucher über die Notwendigkeiten einer zügigen Harmonisierung in der Pflanzenschutzmittelzulassung.

“Die Harmonisierung ist nach wie vor nicht erreicht”, mahnt ZVG-Präsident Jürgen Mertz anlässlich der Internationalen Grünen Woche an. Der kürzlich veröffentlichte Bewertungsbericht der Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (GD SANTE) der EU-Kommission zeigte für Deutschland die Schwächen auf. „Der Reformbedarf ist klar“, so Präsident Mertz. Der Gartenbau erwartet von der Politik auch im Wahljahr 2017 neue und große Anstrengungen, die Pflanzenschutzzulassung auf eine sichere und EU-weit gleich funktionale Basis zu stellen. Nationale Alleingänge seien zu vermeiden.

Deshalb fordert der ZVG, die Harmonisierung des EU-Pflanzenschutzrechtes dringend voranzubringen und zu verbessern. Es müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass die bestehenden Möglichkeiten des Zulassungsrechts ohne Verzögerungen genutzt werden können.

„Auch das gemeinsame Fünf-Punkte-Programm des ZVG und führender Agrarverbände für einen nachhaltigen Pflanzenschutz in Deutschland bleibt weiter aktuell“, betont ZVG-Präsident Jürgen Mertz. Die Politik sei aufgefordert, unverzüglich Lösungen zu liefern.

Der ZVG, so Mertz, bekenne sich nachdrücklich zum Leitbild des integrierten Pflanzenschutzes mit der Kombination aller Maßnahmen für einen nachhaltigen Pflanzenschutz. Das Ziel, die Risiken der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, wie es im Nationalen Aktionsplan für einen nachhaltigen Pflanzenschutz festgeschrieben ist, wird der ZVG auch in 2017 mittragen. (ZVG)

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