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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Pflanzenschutz im Öko-Gemüseanbau: Was hilft wirklich?
Beim 3. Zukunftsdialog Ökolandbau diskutieren Expertinnen aus Wirtschaft, Beratung und Praxis an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) das Thema Pflanzenschutzmittel und Nützlinge im ökologischen Gemüseanbau. Anmeldungen für die Fachtagung, die von der HNEE und dem Julius Kühn-Institut (JKI) organisiert wird, sind ab sofort möglich.
Trotz ihrer geringen Größe, richten Möhrenblattflöhe einen großen Schaden an: Wer sie ignoriert, dem zerstören sie womöglich eine ganze Karottenernte. Deshalb widmet die Fachtagung „Zukunftsdialog Ökolandbau“ am 16. und 17. Mai 2018 diesem Schädling einen eigenen Vortrag. Es geht um ihre Ambivalenz, die Schwierigkeit den Schädling zu erkennen und ihn zu bekämpfen. „Da der ökologische Gemüsebau ein wichtiger Betriebszweig mit einer hohen Bewirtschaftungsintensität ist, haben Pflanzenschutzmittel und der Nützlingseinsatz im Ökologischen Landbau eine hohe Bedeutung“, erklärt Tagungsorganisator Prof. Dr. Stefan Kühne vom Julius Kühn-Institut (JKI), der zugleich als Gastdozent an der HNEE lehrt.
Sechs Fachleute haben er und sein HNEE-Kollege Prof. Dr. Roland Hoffmann-Bahnsen, ebenfalls Dozent am Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz, nach Eberswalde eingeladen, um das Thema aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. „Wir werden sowohl über die Anwendung von Kupferpräparaten als auch über einen optimalen Nützlingseinsatz in Kombination mit Pflanzenschutzmitteln sprechen“, sagt Prof. Dr. Hoffmann-Bahnsen. Ziel sei es, mit Landwirtinnen der Region, Beraterinnen des Ökolandbaus, Wissenschaftlerinnen und Studierende aber auch Vertreterinnen von Behörden des Bundes und der Länder sowie Verbandsvertreterinnen ins Gespräch zu kommen. „Bei einer Exkursion ins benachbarte Ökodorf Brodowin (Landkreis Barnim) lernen die Teilnehmerinnen Gemüsebaukulturen und Anbauverfahren vor Ort kennen und erhalten die Möglichkeit, deren Praxistauglichkeit zu überprüfen“, lädt Prof. Dr. Stefan Kühne ein. (Quelle: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde)

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