Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Pflanzenforschung: Wissenstransfer zwischen Indien und Deutschland

Rund 950 Teilnehmer aus mehr als 300 Organisationen und 55 Ländern sind vom 21.-25. Februar 2017 zur fünften "InterDrought-V"-Konferenz in Hyderabad (Indien) zusammen gekommen.

Rund 950 Teilnehmer aus mehr als 300 Organisationen und 55 Ländern sind vom 21.-25. Februar 2017 zur fünften „InterDrought-V“-Konferenz in Hyderabad (Indien) zusammen gekommen. Die Konferenz dient als Austauschplattform für Wissenschaftler rund um die Pflanzenforschung: für eine verbesserte Toleranz von Kulturpflanzen gegenüber Trockenheit. Denn, der Klimawandel bedroht die globale Nahrungssicherheit. Prof. Frank Ewert, Wissenschaftlicher Direktor am ZALF und Professor für Pflanzenbau an der Universität Bonn, wurde als Redner zur Veranstaltung eingeladen. Derzeit werden Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit in der Forschung und Nachwuchsförderung zwischen ICRiSAT und ZALF besprochen.

Prof. Frank Ewert, Wissenschaftlicher Direktor am ZALF und Professor für Pflanzenbau an der Universität Bonn, wurde als Redner zur Veranstaltung eingeladen und stellte in der ersten Session Auswirkungen des Klimawandels auf Kulturpflanzen und die damit verbundene Verknüpfung von Forschung auf Problemwahrnehmungen. Betont wurde die Notwendigkeit eines skalenübergreifenden integrierten Forschungsansatz zur Minderung der Gefahren von Trockenstress auf Erträge und Ernährungssicherheit. „Erfolgreiche Anpassungsstrategien auf Dürre sollten die Züchtung neuer Sorten, aber auch die Möglichkeiten einer verbesserten Wassernutzung auf den Ebenen von Bestandes-, Produktions- und Betriebssystemen, bis hin zur Landschaft berücksichtigen“, so Prof. Ewert.

Die Konferenz bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Plattform zur Interaktion, Präsentation und Diskussion ihrer Arbeiten zu unterschiedlichen Aspekten von Trockenstress bei Nutzpflanzen und Anbausystemen. Dabei wurden neue Ergebnisse aus der Züchtung sowie aus der Forschung zu Interaktionen zwischen Genotyp, Umwelt und anbautechnischen Maßnahmen vorgestellt. Von besonderem Interesse waren dabei die Möglichkeiten neuer Phenotypisierungsplattformen sowie der Modellierung. Die Gestaltung von Produktionssystemen mit einer verbesserten Resilienz gegen Dürre wurde in einer eigenen Session erstmals im Rahmen dieser Konferenz diskutiert. Die nächste Konferenz wird 2020 in den Vereinigten Staaten stattfinden. Derzeit werden Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit in der Forschung und Nachwuchsförderung zwischen ICRiSAT und ZALF besprochen. Dem Forschungsinstitut ICRiSAT (International Crops Reserach Institute for semi-arid Tropics) oblag die Organisation der Konferenz in Hyderabad. Das Internationale Pflanzenforschungsinstitut für die Semi-Ariden Tropen arbeitet seit über 45 Jahren an der Erforschung der Pflanzen und der Etablierung neuer Kulturpflanzen. (ZALF)

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