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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Pflanzendoktor: Online-Bestimmungshilfe neu auf oekolandbau.de
Julius Kühn-Institut startet mit Bestimmungshilfe für Schädlinge im Vorratslager. Ergänzung für Schaderreger im Acker-, Gemüse-, Obst- und Weinbau erfolgt in den nächsten zwei Jahren.
Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts (JKI) erarbeiten derzeit eine Online-Bestimmungshilfe für Schädlinge und Pflanzenkrankheiten. Die erste Version des „Pflanzendoktors“ wurde jetzt auf der Internetseite www.oekolandbau.de veröffentlicht. Sie enthält 23 Steckbriefe der wichtigsten vorratsschädlichen Käfer, Motten, Läuse, Milben und Mikroorganismen. Es werden Hinweise zur Vermeidung des Befalls gegeben sowie Bekämpfungsmöglichkeiten, zum Beispiel mit Nützlingen, aufgezeigt. Zu finden ist die neue Bestimmungshilfe unternwww.oekolandbau.de/erzeuger/pflanzenbau/allgemeiner-pflanzenbau/pflanzens....
Dieses werbefreie Tool richtet sich an Landwirte, Beschäftigte in der Lebensmittelbranche aber auch an interessierte Laien, die mit seiner Hilfe Schädlinge und Pflanzenkrankheiten anhand von Bildern und simplen Filtermöglichkeiten bestimmen können.
„Wir haben die Suchmöglichkeit bewusst einfach gestaltet, damit die Schädlinge im Vorratslager auch ohne Fachkenntnisse sicher bestimmt werden können“, erklärt Sara Preißel vom JKI. Denn nur wenn der Schaderreger korrekt identifiziert ist, können die richtigen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. „Empfohlen werden alternative Abwehrmaßnahmen, die im Ökologischen Landbau erlaubt sind“, so die Projektmitarbeiterin weiter. Die Webseite passt sich automatisch an Bildschirme von Mobiltelefonen und anderen Geräten an und kann also auch unterwegs genutzt werden.
In den nächsten zwei Jahren wird in einem Projekt die Bestimmungshilfe um Schaderreger im Acker-, Gemüse-, Obst- und Weinbau ergänzt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft mit 70.798 Euro gefördert (FKZ 2815OE031). Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). (jKi)

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