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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Pfalzmarkt: Fachtagung zur "Artenvielfalt in der Agrarlandschaft"
von links: Dr. Reinhard Speerschneider, Georg von Neumayer Stiftung, Eberhard Hartelt, Präsident Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V., Dr. Lenelotte Möller, Georg von Neumayer Stiftung, Markus Röser, BASF SE, Leiter Kommunikation, Public Affairs & Nachhaltigkeit Nordeuropa, Hans-Jörg Friedrich, Vorstand Pfalzmarkt eG, Dr. Oliver Röller, Leiter des Instituts für Naturkunde in Südwestdeutschland. Bild: Pfalzmarkt eG.
Untertitel der Fachtagung beschreibt Rahmen und Zielsetzung
Der Untertitel „Aktuelle Daten und Informationen aus dem Vorderpfälzer Acker- und Gemüsebau“ beschreibt den Rahmen und die Zielsetzung der Fachveranstaltung: In seinem einleitenden Impulsvortrag nimmt Dr. Oliver Röller, Leiter des Instituts für Naturkunde in Südwestdeutschland mit Sitz in Haßloch, eine Bestandsaufnahme vor. Um zu beantworten, „Wo wir aktuell mit dem Artenschutz in der vom Gemüse- und Ackerbau geprägten Kulturlandschaft in der Pfalz stehen?“ stellt er zwei – unabhängig voneinander – in der pfälzischen Rheinebene laufende Artenvielfalts-Projekte vor.
Besonderer Fokus aus: EFA-Projekt und Pfalzmarkt schafft Artenvielfalt
Als Besonderheit im Vergleich zu anderen Bundesländern werden – wie Dr. Oliver Röller weiter erklärt – „in Projekten gemeinsam mit der Landwirtschaft Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität in Rheinland-Pfalz erprobt und umgesetzt!“ Dies erfolgt mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung: Während es bei der „Effizienten Förderung der Artenvielfalt in ackerbaulich genutzten Landschaften" – kurz EFA – vor allem um Maßnahmen der Biotopaufwertung und Biotopvernetzung auf Frei- und Zwischenflächen ohne Ackerstatus geht, konzentriert sich „Pfalzmarkt schafft Artenvielfalt“ stärker auf das Arten-Screening im Gemüseanbau mit der Zielsetzung, die Erkenntnisse zur Artenvielfalt einer Fläche für die Anlage neuer Artenschutz-Flächen zu nutzen.
Das Ziel beider Projekte ist, die Artenvielfalt in der Pfalz dauerhaft zu erhalten
Dr. Oliver Röller erklärt: „Das Ziel beider Projekte und aller beteiligter Partner ist es, die Artenvielfalt in der Pfalz, hier speziell in Acker- und Gemüsebauregionen, dauerhaft zu erhalten. In der praktischen Zusammenarbeit von Naturkundlern mit der Landwirtschaft lässt sich gemeinsam viel Gutes für mehr Artenschutz erreichen. Denn wir stellen fest, es gibt die biologische Vielfalt auch in der Agrarlandschaft!“
Schwerpunkt: Fachexperten referieren über sechs untersuchte Tiergruppen
Im eigentlichen Schwerpunkt der Fachtagung werden die Ergebnisse aus den beiden Projekten vertieft und zugleich weitere Potenziale und Möglichkeiten für mehr Artenschutz aufgezeigt. Die Vorträge übernehmen renommierte Experten. Diese sind nach den untersuchten Tiergruppen Vögel, Reptilien, Bienen, Laufkäfer, Tagfalter und Spinnen gegliedert.
Weiteres Programm und Abschlussdiskussion
Zwei weitere Vorträge komplettieren das Programm: Lisa Hausmann von der Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz aus Bad Kreuznach referiert über: „Landwirtschaft und Naturschutzdienstleistung: Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen im Ackerbau“. Bernd Hartmann, verantwortlich für Agricultural Solutions - Business Management Subregion North bei BASF SE in Limburgerhof, stellt „E-Learning-Module zur Biodiversität in der Landwirtschaft“ vor. Die Abschlussdiskussion wird von Dr. Reinhard Speerschneider, Kuratoriumsmitglied der Georg von Neumayer Stiftung aus Neustadt/W., moderiert. In einem Schlusswort sagt Dr. Oliver Röller: „Wichtig ist, dass es weiterhin Vorrangflächen für den Naturschutz in der Agrarlandschaft, also direkt in-crop auf den Äckern, auf speziellen Blühflächen und auch auf Zwischenflächen gibt! Wenn unsere dortigen Maßnahmen von allen akzeptiert und gefördert werden, dann gelingt es uns einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität zu leisten!“

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