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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
„Pfälzer Grumbeere“ beschreitet neue Wege
Weg vom profillosen Grundnahrungsmittel hin zum genussbetonten Spitzenprodukt mit besonderem Lebensgefühl: Die „Pfälzer Grumbeere“ beschreitet neue Wege in der Vermarktung. Erstmalig wird in diesem Jahr der Start der Frühkartoffelkampagne neben den bekannten Marketingmaßnahmen auch in einen Verbraucherinformationstag eingebunden. Nach Ansicht von Günter Eymael, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerium, eine „richtige Entscheidung“, um das Interesse beim Verbraucher wieder zu wecken und der Kartoffel ein besseres Image zu verpassen. „Mit dem Marketingprogramm Pellissimo ist dieser Weg bereits beschritten. Seit mehreren Jahren wird erfolgreich daran gearbeitet, besonders die Frühkartoffel als hochwertiges Qualitätsprodukt am Markt zu platzieren“, würdigte Eymael das Engagement der Erzeugergemeinschaft anlässlich des Rodebeginns in Fußgönheim. Mit dem nun angebotenen Verbraucherinformationstag rundet sich das Angebot für dieses Qualitätsprodukt nach Ansicht des Staatssekretärs gut ab.
Zurzeit verfügt der Kartoffelanbau über ein reichhaltiges Sortenangebot, das den Anforderungen von Verzehr oder Verarbeitung gerecht wird - zumal sich die Kartoffel als Energie- und Mineralienträger jederzeit an den Markt anpasst. Rund 65 kg Kartoffeln verspeist jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr. Etwa 45% davon sind industriell verarbeitete Produkte wie Chips, Fritten, Püreepulver oder Tiefkühlgratin. Gerade auch für die Pfälzer Produzenten ist der Kartoffelmarkt insgesamt in den vergangenen Jahren nicht einfacher geworden. Seit diesem Jahr wird eine weitere Anpassung an neue Marktgegebenheiten durch die EU-Marktordnungen und dem Inkrafttreten der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) von den Kartoffelproduzenten erwartet. Vor diesem Hintergrund sicherte der Staatssekretär den Betrieben Unterstützung zur Umsetzung von Maßnahmen zu. So soll z.B. bereits dieses Jahr von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, in nicht erosionsgefährdeten Gebieten Ausnahmen vom Pflugverbot zu erteilen, „und dies ohne aufwändiges Antragsverfahren“, kündigte der Staatssekretär an. (mwvlw.rlp)

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