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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
PENNY: Unterstützt Umstellung auf Öko-Landbau
Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln hat in Deutschland im vergangenen Jahr die 10 Mrd.-Euro-Grenze überschritten. Für Bauern lohnt es sich, auf ökologischen Landbau umzusteigen, aber nicht in den ersten Jahren: Denn während der sogenannten Umstellungsphase produzieren sie zwar nach strengen Bio-Kriterien, dürfen die Ware aber nicht als "Bio" verkaufen. An diesem Punkt setzt PENNY mit den Naturgut Junior-Helden an und zahlt den Erzeugern einen angemessenen Aufpreis für die Umstellungsware. Damit erhöht sich der finanzielle Spielraum und der Anreiz steigt, Bio zu produzieren.
Zum Auftakt vermarktet PENNY Äpfel der Elbe-Obst-Erzeugergemeinschaft sowie - jahreszeitlich bedingt - Zitronen aus Spanien. Die Naturgut Junior-Helden Äpfel sind ab Montag (09.04.2018) zum Preis von 2,99 Euro (1 kg) in den PENNY Märkten in allen Bundesländern (außer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt) erhältlich.
"Vereinfacht gesagt ist in der ökologischen Landwirtschaft der Aufwand größer und die Flächenerträge sind geringer. Wir bekommen immer widergespiegelt, dass Landwirte vom konventionellen auf den ökologischen Anbau umstellen wollen, aber das finanzielle Risiko scheuen. Mit den Naturgut Junior-Helden schaffen wir nun einen konkreten zusätzlichen Anreiz. Denn wir zahlen den Landwirten für die Umstellungsware einen höheren Preis, der über der vergleichbaren konventionellen aber unter der Bio-Ware liegt. Bei den Äpfeln sind es 26 Prozent mehr als für die konventionelle Alternative. Wir erhoffen uns, die Bio-Anbaufläche langfristig vor allem in Deutschland auszuweiten", so Patricia Brunn, PENNY Bereichsleiterin Ultrafrische - Obst, Gemüse, Blumen, Pflanzen. Mit der internationalen Ausrichtung des Konzepts der Naturgut Junior-Helden wolle man zudem auch im Ausland Impulse für einen nachhaltigen ökologischen Landbau setzen.
"Bio-Anbau bedeutet teilweise Handarbeit. Auch im Hinblick auf Schädlinge haben wir wesentlich weniger Möglichkeiten. Da scheut so mancher vor seiner persönlichen Agrarwende zurück. Zumal, wenn er in der Umstellungsphase mehrere Jahre einhundert Prozent Bio produziert, die Ware aber nicht als Bio vermarkten darf. Da setzen die Junior-Helden an der richtigen Stelle an. Ein höherer Einkaufspreis hilft finanziell, zeigt aber auch die Wertschätzung für die Produkte", so Ulrich Beckmann vom Altländer Obsthof. Deshalb habe er sich entschieden, dem Naturgut Junior-Helden-Programm beizutreten.
PENNY erzielte 2016 allein in Deutschland mit rund 2.150 Filialen und 27.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über 7 Mrd. Euro. (Qelle: Penny)

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