Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Patzer Erden GmbH: Versorgungssicherheit gewähleistet

Die Patzer Erden GmbH sieht sich angesichts der Diskussion um Rohstoffknappheit aufgrund unterbrochener Lieferketten und der immens gestiegenen Nachfrage nach alternativen Ausgangsstoffen gut aufgestellt, denn sie sichert ihren Bedarf an den wichtigsten Materialien aus eigenen Rohstoffquellen.

Durch die ausreichende Vorhaltung von Rohstoffen sowie die eigene Produktion sind Kultursubstrate der Marke Patzer Substrate und Einheitserde (für Produktionsgärtner), Substrate und Erden von Natur Erde und frux (für gärtnerischen Fachhandel und GaLaBau) sowie Gartenwerk und Eigenmarken (für Handel) auch 2023 versorgungssicher verfügbar. Bild: Patzer Erden GmbH.

„Wir sind lieferfähig“, bekräftigt Jonas Rothenhöfer, Leitung Gartenbau & Produktion bei der Patzer Erden GmbH. „Schon jetzt haben wir einen Großteil der für unsere Substrate und Erden erforderlichen Rohstoffe für das komplette Gartenjahr 2023 auf Lager. Das betrifft sowohl organische Rohstoffe wie Kokos als auch mineralische wie Perlite sowie Dünger. Außerdem produzieren wir Rindenhumus, Holzfaser, Torf und Ton zu 100% in unseren eigenen Werken und haben so auch die Kontrolle über die Qualität der Rohstoffe in der Hand.“

Das Unternehmen hat in den letzten Jahren erhebliche Summen investiert, um ausreichende Lagerflächen zu schaffen und Rohmaterialien vorzuhalten. Diese Politik hat sich bereits in den für andere Hersteller schwierigen Pandemiejahren ausgezahlt. Vorangetrieben wurde auch die eigene Produktion von Rindenhumus und Patzer Erden betreibt mittlerweile schon die dritte Holzfaseranlage.

„Mischungen für den Produktionsgartenbau, aber auch Substrate und Erden für den gärtnerischen Fachhandel sowie den Garten- und Landschaftsbau werden wir daher wie gewohnt produzieren“, fasst Rothenhöfer zusammen. „Das Gesamtpaket an Maßnahmen zur Versorgungssicherheit ist zwar mit deutlich höheren Kosten verbunden. Die Kunden können sich aber darauf verlassen, dass wir sie auch im nächsten Jahr zuverlässig beliefern werden.“

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