- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Patzer Erden: Ausbau des Exportgeschäfts
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Patzer Erden: Ausbau des Exportgeschäfts
Der Standort Gubkow gehört seit 2004 zum Unternehmen und liegt rund 30 km vom Rostocker Hafen entfernt. „Hier haben wir eine ideale Anbindung an den Frachtverkehr zur See und auf der Schiene“, sagt Christian Günther, Leitung Fachhandel und Export bei der Patzer Erden GmbH. Mit dem Ausbau des Standortes Gubkow eröffnen sich nun für den Erdenhersteller zusätzliche Möglichkeiten in der Produktion, insbesondere für sein Exportgeschäft. Bisher lagen die Schwerpunkte für Produktion und Versand vor allem am Unternehmenssitz in Sinntal-Altengronau und im Baltikum.
„Die Einbindung der Exportproduktion im Werk Gubkow schafft zudem mehr Kapazitäten für die Produktion torffreier Erden an unserem Stammsitz und stärkt die heimische, regionale Produktion“, erläutert Günther einen der Vorteile. Und ergänzt mit Blick auf die Verlagerung der Substratproduktion vom Baltikum in den Norden Deutschlands: „Die Konzentration der baltischen Standorte auf die Rohstoffgewinnung und Rohstoffaufbereitung wurde durch den Ausbau der Produktion in Gubkow ermöglicht und schafft eine höhere Effizienz.
Nachhaltigere Produktion
„Hier vor Ort haben wir wesentlich mehr Möglichkeiten, auch kurzfristig auf Rohstoffe, insbesondere alternative wie Ton und Holzfasern, zuzugreifen. Das erweitert den Spielraum für unsere torfbasierten Mischungen“, sagt Günther. Aufgrund des höheren Anteils alternativer Rohstoffe und kürzerer Wege werden die Produkte so auch nachhaltiger.
Neue Anlagen zum Mischen und Abfüllen
Gubkow hat jetzt eine der modernsten Mischanlagen mit deutlich erweiterten Optionen für die Rohstoffkombination in den Substratmischungen. „Dadurch wurde eine zukunftweisende Basis für die Verwendung von Torfersatzstoffen geschaffen. Denn je höher der Anteil an Torfersatz, desto mehr Rohstoffe müssen kombiniert werden und desto höher ist der technische und fachliche Aufwand“, erläutert Günther. Hier produzieren 20 Mitarbeiter u.a. Kultursubstrate der Line ‚Patzer Substrate Orange‘. Neben Torf enthalten sie je nach Mischung zusätzlich alternative Rohstoffe wie Ton und Holzfasern in unterschiedlichen Anteilen.
Um diese in einer größeren Bandbreite an Gebinden anbieten zu können, hat die Patzer Erden GmbH außerdem in eine neue Anlage zum Abfüllen von 200-Liter-Ballen sowie eine neue Presse für Jumbo Bales investiert. „Damit decken wir nun das Spektrum von Kleingebinden über 70-Liter-Säcke bis hin zu 200-Liter-Ballen und Jumbo Bales ab“, so Günther.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.