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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Parlamentarisches Frühstück: Gemeinsam für zukunftsfähige und klimaresiliente Städte
Im Restaurant Plenum im Landtag, mit Blick auf den oberen Schlossgarten, stand der Austausch über die Zukunft der grünen Branche und die Bedeutung von Stadtgrün für klimaresiliente Städte im Mittelpunkt.
Das Interesse der Landtagsabgeordneten war groß. Aufmerksam und interessiert verfolgten sie den Vortrag von Martin Joos, Vorstandsvorsitzender des VGL-BW. Dabei wurden zentrale Zukunftsthemen der Branche vorgestellt: die Bedeutung von Stadtgrün als kommunale Pflichtaufgabe, die Entwicklung einer Musterschwammstadt für Baden-Württemberg, die Förderung gewerblicher Investitionen in die Klimafolgenanpassung sowie die Stärkung von Gartenschauen als Motor zukunftsorientierter Stadtentwicklung.
Auch die Zukunft der beruflichen Bildung war ein wichtiges Thema. Die Staatsschule für Gartenbau Stuttgart-Hohenheim muss dringend weiter vorangebracht werden. Zugleich soll sich die DEULA Baden-Württemberg zum fortschrittlichen Bildungszentrum der grünen Branche entwickeln. Eine leistungsfähige und effiziente Bildungslandschaft schafft die entscheidende Grundlage dafür, die Branche nachhaltig zu stärken und ihre Zukunft zu sichern. Angesichts des Fachkräftebedarfs und der sich verändernden Anforderungen an Aus- und Weiterbildung braucht es dabei offene, zukunftsgerichtete Lösungen ohne Denkverbote.
Darüber hinaus ging es um unterstützende Rahmenbedingungen für die Fachbetriebe in Baden-Württemberg. Martin Joos sprach unter anderem über weniger Bürokratie und eine Befreiung des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus von der Lkw-Maut für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen.
Beim anschließenden Frühstück ergaben sich gute und intensive Gespräche zwischen den Landtagsabgeordneten und den Garten- und Landschaftsbauunternehmerinnen und -unternehmern aus dem Gesamtvorstand sowie dem Regionalvorstand Stuttgart. Der direkte Austausch bot Gelegenheit, konkrete Anliegen der Betriebe sowie der Branche zu erläutern und gemeinsam über Lösungen für mehr Stadtgrün und eine klimaangepasste Entwicklung sowie den Fachkräftemangel zu sprechen.
Das parlamentarische Frühstück machte deutlich, wie wichtig der persönliche Dialog zwischen Politik und Praxis ist. “Die große Aufmerksamkeit der Landtagsabgeordneten für diese Themen ist ein ermutigendes Signal”, freut sich VGL.BW-Vorstandsvorsitzender Martin Joos.
Gut gestärkt und mit vielen Impulsen für grün/blaue Infrastruktur in unseren Städten ging es für die Mitglieder des Landtags anschließend in die Plenarsitzung des Tages.


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