Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Paprika: Bemisia macht Probleme

Beim Anbau von Paprika kommt es immer häufiger zu Problemen mit der Tabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci).Dieser Schädling, auch bekannt als Tabak Weiße Fliege, kam im vergangenen Sommer in fast allen Paprika-Betrieben des niederländischen Westlandes vor und breitete sich auch in anderen Kulturen wie Gurken und Tomaten aus, aber auch im Zierpflanzenbau wurde der Schädling häufiger angetroffen.

 

Es gibt verschieden Ursachen für eine Befallszunahme mit Bemisia tabaci. Während im Jahr 2002 die ersten Befallsanzeichen erst im Juni/Juli festgestellt wurden, trat im vergangenen Jahr der erste befall bereits im Januar auf. Durch die Belichtung und die damit verbundene höhere Kulturtemperatur hat sich der Entwicklungszyklus der Tabakmottenschildlaus verschoben – die Entwickung wurde deutlich beschleunigt.

 

Die Tabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci) ist nur von einem geschulten Auge von der Gemeinen Weißen Fliege (Trialeurodes vaporariorum) zu unterscheiden. Daher ist es besonders wichtig, alle mit Pflanzenschutzmaßnahmen beauftragten Mitarbeiter regelmäßig zu schulen, damit ein eventuelles Auftreten von Bemisia früh erkannt wird und entsprechende Gegenmaßnamen rechtzeitig eingeleitet werden können. (ah)

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