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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Otto Group kauft Quelle Russland und Quelle-Markenrechte
Die Hamburger OttoGruppe hat sich in einem Bieterverfahren alle Anteile an Quelle Russland und die Rechte an der Marke „Quelle“ gesichert. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde heute nach Zustimmung des Gläubigerausschusses der Unternehmen der Arcandor-Gruppe unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Im Zuge dieses Kaufvertrags verstärkt sich die Otto Group mit dem Kauf von Quelle Russland auf dem attraktiven Wachstumsmarkt, den Quelle sich vor 20 Jahren als erstes Versandhaus aus Deutschland erschlossen hatte. Mittlerweile verfügt Quelle Russland über eine überdurchschnittlich gut verdienende, junge Stammkundschaft. Bei Quelle Russland sind 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Bis spätestens zum 31. Dezember 2009 wird das Logistikzentrum in Leipzig die Lagerhaltung für die russische Versandtochter aufrecht erhalten.
Des Weiteren konnte sich die Otto Group bei der Verwertung der von Quelle Deutschland gehaltenen Markenrechte an Quelle und etlichen Handelsmarken mit dem besten Angebot gegen zahlreiche Konkurrenten durchsetzen. Die Markenrechte gehen so bald als möglich nach Prüfung durch die Kartellbehörden auf die Otto Gruppe über. Der Kaufvertrag umfasst nicht die Marken Küchen Quelle und Foto-Quelle.
Von diesem Vertrag mit der Otto Group unberührt ist auch der Firmenverkauf des Kundendienstes Profectis, der Call Center oder des Home Shopping Kanals HSE 24. Für diese Gesellschaften werden die Gespräche, die in der vergangenen Woche begonnen haben, durch die Insolvenzverwaltung weiter geführt und sollen so zügig wie möglich erfolgreich abgeschlossen werden. (Quelle)

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