Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Ostdeutschland: Unternehmen weniger von Corona bedroht

Unternehmen in Ostdeutschland sehen sich durch die Corona-Pandemie nun weniger in ihrer Existenz bedroht. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts von Juni 2021 hervor.

Unternehmen in Ostdeutschland sehen sich durch die Corona-Pandemie nun weniger in ihrer Existenz bedroht. Grafik: ifo Institut.

Nur noch 13,8% der befragten Unternehmen gaben an, dass ihre Geschäftstätigkeit durch die Corona-Pandemie gefährdet ist. Im Februar bangten noch 19,4% um ihre Existenz.

In der ostdeutschen Industrie gaben im Juni 8,9% der befragten Unternehmen an, durch die Corona-Krise und ihre Folgen existentiell gefährdet zu sein. Im Februar waren noch 12,2% der Industrieunternehmen betroffen. Dennoch fürchten ostdeutsche Industrieunternehmen stärker um ihren Fortbestand als Industrieunternehmen in Deutschland insgesamt (6,6%).

Im ostdeutschen Dienstleistungssektor sank die Zahl der Unternehmen, die sich gefährdet sehen, von 25% im Februar auf 18% im Juni. In Deutschland insgesamt war die Existenzgefährdung der Dienstleistungsunternehmen im Juni mit 20,3% etwas stärker ausgeprägt.

Der ostdeutsche Handel erholte sich kräftig: Nur noch 8,3% der Unternehmen sagten im Juni, Corona stelle eine ernste Gefährdung dar. Im Februar waren es noch 23,4%. Auch hier war in Deutschland insgesamt der Anteil der existenzgefährdeten Unternehmen im Juni mit 10,4% etwas höher.

Gegen den Trend entwickelte sich das ostdeutschen Bauhauptgewerbe: Dort stieg der Anteil der existentiell bedrohten Unternehmen im Vergleich zur vorangehenden Befragung: Von 6,9% im Februar auf 8,7% im Juni. In Deutschland insgesamt war die Existenzbedrohung der Bauunternehmen im Juni mit 4,7% hingegen geringer.

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