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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Ostdeutsche Bundesländer: Keine Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen
Die ostdeutschen Flächen-Bundesländer (außer Brandenburg) lehnen die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen ab. Dabei haben sich die Länder eindeutig für den Ausbau erneuerbarer Energien ausgesprochen. Das dürfe jedoch nicht zu Lasten der landwirtschaftlichen Nutzflächen gehen, sagte Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz heute in Heidelberg am Rande der Umweltministerkonferenz. „Es gibt ausreichend ungenutzte und brachliegende Flächen für die Photovoltaik.“ Allein in Thüringen sind das über 6.800 ha.
So heißt es in einer sog. Protokollnotiz der 83. Umweltministerkonferenz in Heidelberg zu TOP 29, der sich mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien befasst: „Die Länder Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern lehnen eine Ausweitung der Flächenkulisse für Photovoltaik-Freiflächenanlagen ab. Der Bund wird aufgefordert, zum Erhalt und Schutz landwirtschaftlicher Nutzflächen den Ausbau der PV-Freiflächenanlagen ausschließlich auf Konversions- und ungenutzten Gewerbeflächen zu konzentrieren.“
Thüringen hat bereits 2013 ein „Bündnis für Fläche“ geschlossen, dessen Ziel es ist, den Flächenverbrauch einzudämmen und bis 2020 eine ausgeglichene Bilanz zwischen Neuinanspruchnahme von Flächen und Rückwidmung von Flächen für natürliche und naturnahe Zwecke zu erreichen. „Der Boden ist Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen, und er ist eine endliche Ressource. Deshalb müssen wir den Flächenverbrauch stoppen“, so der Umweltminister.

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