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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Onlineumsatz: Nach kurzer Pause wieder auf Wachstumskurs
Der deutsche E-Commerce-Markt kann in 2014 einen deutlichen Umsatzzuwachs verbuchen. Damit hat der Onlinehandel in Deutschland die kurze Phase der Stagnation überwunden. Die deutschen Top 100 E-Commerce-Händler erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz - mit physischen Gütern - von 21,6 Mrd. Euro. Verglichen mit den Onlineumsätzen im Jahr 2013 (19,6 Mrd. Euro) bedeutet dies eine Umsatzsteigerung von gut 10%. Dies ergab die Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2015“*.
Erhöhte Branchenvielfalt
Angeführt wird das Ranking in Deutschland auch in 2014 wieder von Amazon.de** mit einem E-Commerce-Umsatz von 6,6 Mrd. Euro, gefolgt von Otto.de mit knapp 2 Mrd. Euro und Zalando.de mit knapp 900 Mio. Euro. Das signifikante Wachstum wird allerdings nicht nur von den Big-Playern vorangetrieben. Anteil am starken Umsatzanstieg haben vielmehr zahlreiche Unternehmen, die im Ranking der Top 100 E-Commerce-Händler in Deutschland in den Vorjahren noch nicht aufgetaucht sind und nun von den hinteren Plätzen weiter nach vorne drängen. So sind unter den Top 100 erstmals auch Vertreter der Branchen Haushaltswaren, Haustechnik (Sanitär), Erotik und Blumen sowie verstärkt Online-Apotheken und sorgen somit für eine erhöhte Branchenvielfalt.
E-Commerce in den Alpenländern
In Österreich und der Schweiz lässt sich diese Umgestaltung der Branchenverteilung unter den Top 100 Onlineshops aktuell noch nicht beobachten. In puncto Umsatzsteigerung hingegen zeichnet sich bei unseren Nachbarn allerdings ein ähnlicher Trend wie im deutschen E-Commerce-Markt ab. In Österreich stiegen die Onlineumsätze im Vergleich zum Vorjahr sogar um 14,3%. Auch hier hat mit Amazon.at (477,1 Mio. Euro) ein Amazon-Shop die Nase vorn, gefolgt von Universal.at (112,4 Mio. Euro) und Zalando.at. (95 Mio. Euro). In der Schweiz liegt der Umsatzanstieg bei den 100 führenden Onlineshops mit 9,9%nur geringfügig unter dem Wachstum in Deutschland und Österreich. Spitzenreiter ist hier Digitec.ch mit 424,2 Mio. Euro Umsatz. Darauf folgen Amazon.de mit 288,5 Mio. Euro und Nespresso.com/ch mit einem E-Commerce-Umsatz von 287,9 Mio. Euro.
Das gesamte Ranking der 100 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde den gemeinsamen Studien von EHI und Statista entnommen und ist als Poster erhältlich. Kostenloser Download der Poster: Die größten Onlineshops Deutschlands, Österreichs, und der Schweiz. Die Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2015“, in der die 1.000 umsatzstärksten Onlineshops untersucht wurden, erscheint am 21. Oktober 2015. „E-Commerce-Markt Österreich/Schweiz 2015“ steht ab 18. November zur Verfügung.

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