Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Online-Monitor: E-Commerce bleibt Wachstumsmotor

Der Online-Handel wird seinen Umsatz 2017 um rund 10% auf 48,7 Mrd. Euro steigern.

HDE-Online-Monitor: E-Commerce bleibt Wachstumsmotor.

Das entspricht knapp zehnProzent des Umsatzes im deutschen Einzelhandel, der 2017 nach HDE-Prognose insgesamt 493 Mrd. Euro erzielt.

„Der Online-Handel bleibt Wachstumstreiber im deutschen Einzelhandel“, so Stephan Tromp, stellvertretender Hauptgeschäftsführer beim Handelsverband Deutschland (HDE). „Von Wachstumsgrenzen keine Spur.“

Während laut dem aktuellen Online-Monitor für den digitalen Handel die Umsätze insbesondere in größeren Filialbetrieben steigen, hinkt der Fachhandel dem durchschnittlichen Wachstum deutlich hinterher. So liegt beispielsweise der Online-Anteil für Mode insgesamt bei knapp einem Viertel, im Fachhandel dagegen bei rund sechs Prozent. „Die Fachhändler müssen sich schneller für die digitale Zukunft wappnen und investieren“, so Tromp. Chancen sieht er für Händler, die auf das Know-How von Kooperationen oder Verbundgruppen zurückgreifen.

Überproportional wachsen konnte im letzten Jahr der digitale Handel mit Lebensmitteln (+21%), auch wenn sein Anteil am gesamten Online-Geschäft derzeit noch unter einem Prozent liegt. „Der Einstieg von Internet-Pure-Playern in den Handel mit Lebensmitteln verstärkt noch einmal den Druck auf die Supermärkte“, so Tromp. Wahrscheinlich sei ein unterschiedliches Tempo beim Ausbau des Online-Anteils in einzelnen Sortimenten: „Der Versand von Drogeriewaren oder Getränken stellt weniger Ansprüche als der von frischen Lebensmitteln.“

Dass die Kunden beim Einkaufen nicht einseitig auf das Internet setzen, macht der Geschäftsführer des IFH Köln, Kai Hudetz, deutlich: „Die Verbraucher verknüpfen zunehmend unterschiedliche Kanäle. Handelsunternehmen sollten deshalb sowohl on- als auch offline präsent sein.“ Die Daten des HDE-Online-Monitors zeigen, dass bei rund der Hälfte der Umsätze im stationären Handel die Kunden vorher im Internet nach Informationen suchen. Umgekehrt informieren sich bei knapp 20% der Online-Umsätze Verbraucher im Handel vor Ort und kaufen dann online. (HDE)

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