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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Oldenburger Vielfalt: 50 Baumschulen laden ein
In den vergangenen 22 Jahren hat sich die dezentrale Messe zu einem Magnet für die Branche entwickelt. Zum einen, weil es wenige Gelegenheiten gibt, so bequem eine sehr breite Vielfalt an Pflanzen in hoher Qualität zu entdecken und zu ordern. Aber auch, weil die Baumschulen den Besuchern das Gefühl geben, wirklich willkommen zu sein.
Komfortabler kann man Pflanzenvielfalt nicht einkaufen
Im Gegensatz zu herkömmlichen Messen findet die Oldenburger Vielfalt nicht an einem zentralen Ort statt, sondern an 50 verschiedenen – nämlich in den teilnehmenden Betrieben. Besucher können sich so ein Bild vom kompletten Sortiment und auch den Baumschulen selbst machen.
Die Betriebe liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt, manchmal fast nebeneinander. Der Besuch von vier bis fünf Baumschulen an einem Tag ist durchaus möglich, ohne dabei in Stress zu geraten. Sehr viele Besucher verknüpfen das Nützliche mit dem Angenehmen und verlängern ihren Aufenthalt, um die schöne Gegend rund um das Zwischenahner Meer zu genießen. Auch der Besuch des „Park der Gärten“ – der größten Mustergartenanlage Deutschlands – ist beliebt.
Jahrzehntelange Beziehungen
Sowohl von den Besuchern als auch von den Betrieben wird besonders geschätzt, dass ausreichend Zeit für den persönlichen Austausch vorhanden ist. Fernab von der üblichen Hektik des Arbeitsalltags werden Trends diskutiert, (Endkunden-)Bedürfnisse widergespiegelt und auch mal Privates ausgetauscht. Denn schließlich existieren viele Geschäftsbeziehungen schon seit Jahrzehnten und manchmal über Generationen.
Service wird großgeschrieben
Fast alle Kundenwünsche können von den Oldenburger Baumschulen erfüllt werden. Das betrifft zum Beispiel gebündelte Verladungen aus verschiedenen Betrieben sowie sehr kurzfristige Lieferungen. Oft besteht die Möglichkeit, Lieblingsexemplare vor Ort auszubinden. Und es ist selbstverständlich möglich, sich einfach nur zu informieren. Viele Betriebe bieten Führungen an oder bauen ganze Hausmessen auf. Besucher der OLV gehören oftmals zu den ersten Einkäufern, die Neuheiten für die kommende Saison entdecken.
Starker Verband – starke Qualität
Das Gebiet des BdB Landesverbands Weser-Ems ist das größte zusammenhängende Produktionsgebiet der Bundesrepublik, es ist eines der größten in Europa. Einer der Gründe für die hohe Baumschuldichte ist der Standortvorteil, der optimal für die Anzucht qualitativ hochwertiger Pflanzen ist: Das maritime Klima, sehr gute Böden, meist moderate Temperaturen sowie gleichmäßig verteilte Niederschläge wirken sich äußerst positiv auf den Anbau aus.
Ein großer Anteil der ansässigen Baumschulen ist Mitglied im Landesverband Weser-Ems. Aktuell sind es 130 Betriebe. So unterschiedlich deren Schwerpunkte auch sind, eines haben die Mitglieder gemeinsam: den hohen Anspruch an exzellente Ware. „Oldenburger Qualität“ ist zu einem feststehenden Begriff unter Pflanzen-Einkäufern in Europa geworden – nicht nur während der OLV.
Eine Anmeldung in den Betrieben ist nicht unbedingt notwendig, in vielen Fällen aber sinnvoll, um Wartezeiten zu vermeiden.

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