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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Österreichische Hagel: Auszeichnung für Kurt Weinberger
Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung, wurde im Rahmen der gestrigen Feierlichkeiten des „CSR-Circle“ in der Kategorie „Lebenswerk“ ausgezeichnet. Die beiden Geschäftsführenden Gesellschafter des „Lebensart Verlages“, Roswitha Reisinger und Christian Brandstätter, überreichten vor mehr als 100 geladenen Gästen die Auszeichnung. Die Begründung der Expertenjury: „Durch Beiträge in Radio, Print- und Online-Medien weist die Österreichische Hagelversicherung mit ihrer Kampagne „Bodenlos ist arbeitslos, brotlos,…“ auf die hohe Verbauung der Böden in Österreich hin. Im Durchschnitt der letzten 10 Jahre wurden jeden Tag 20 Hektar Agrarflächen oder umgerechnet 30 Fußballfelder aus der Produktion genommen. Die massive Verbauung hat neben dem negativen Einfluss auf das Landschaftsbild und die Biodiversität auch weitere negative ökologische Auswirkungen: Dürre- und Überschwemmungsschäden nehmen zu, die heimische Lebensmittelversorgung wird durch den Wegfall der Produktionsgrundlage gefährdet, das Landschaftsbild wird zerschnitten – der Tourismus leidet. Eine diesbezügliche Unterschriftenaktion im letzten Jahr auf www.bodenlos.info wurde innerhalb weniger Wochen von mehr als 20.000 Österreicherinnen und Österreichern unterstützt. Diese Pionierarbeit überzeugt – zum Wohle der Generationen, die nach uns kommen, der Kinder, die gerade aufwachsen!
Laudatorin Monika Langthaler: Das sperrige Wort „Nachhaltigkeit“ wird mit Leben erfüllt
„Das Thema Nachhaltigkeit begleitet mich mein gesamtes Leben. Um diesen Begriff aber auch zu leben, braucht es sogenannte ‚Bottom-up’-Aktivitäten, also Aktivitäten von Menschen wie du und ich, um Wirtschaft und Politik Gründe für nachhaltiges Handeln zu liefern. Notwendig sind Initiativen von Einzelpersonen, die im Dominoeffekt viele Menschen erreichen. Kurt Weinberger zeigt das eindrucksvoll und hartnäckig vor. Das Thema Bodenverbrauch wird mittlerweile breit in der Öffentlichkeit diskutiert, die Sensibilität ist bei den Bürgern vorhanden. Solange die Politik aber nicht endlich klare Prioritäten setzt, wird sich leider nichts ändern. Faktum ist: Wir verbrauchen zu viele Ressourcen und werden trotzdem nicht glücklich. Dabei gibt es viele Berührungspunkte, um im Sinne der Nachhaltigkeit ökologische und ökonomische Interessen miteinander zu verknüpfen. Kurt Weinberger geht als Finanzmanager mit bestem Beispiel voran. Ohne seine Konsequenz wäre das Thema Bodenverbrauch heute in Österreich nicht so bewusst“, so Monika Langthaler, M.Sc., Geschäftsführende Gesellschafterin von brainbows, in ihrer Laudatio.
Weinberger: Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung
„Entscheidend für die Glaubwürdigkeit ist es, selbst aktiv zu werden. Nachhaltigkeit ist daher tief in unserem Unternehmen verwurzelt und ein Grundprinzip unserer Strategie. CSR bedeutet für uns ökonomische, soziale und ökologische Aspekte gleichermaßen in unser Kerngeschäft zu integrieren. Dabei legen wir besonders darauf Wert, dass unser Engagement zu den Interessen der Stakeholder passt. Als Naturkatastrophenversicherer ist uns der Klimaschutz ein besonderes Anliegen, da der zunehmende Klimawandel unsere Kunden – Landwirte, Winzer und Gärtner – direkt betrifft“, so Weinberger zur Auszeichnung. „Gerade beim Bodenverbrauch ist aber keine Nachhaltigkeit in Sicht. Zwar konnte dieser mittlerweile auf rund 20 Fußballfelder reduziert werden. Wir liegen aber noch immer um den Faktor 5 über dem Ziel der österreichischen Bundesregierung aus dem Jahr 2002 mit 2,5 Hektar pro Tag, das wären rund 4 Fußballfelder pro Tag“, gibt Weinberger zu bedenken und ergänzt: „Wir müssen uns konsequent dafür einsetzen, dass es auch weiterhin in der Bundeshymne lautet: Österreich – Land der Äcker zukunftsreich!“ (Quelle: hagel.at)

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