Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Österreich: Überdurchschnittliche Obsternte

Nach zwei weniger guten Jahren fiel die Obsternte heuer erstmals wieder überdurchschnittlich aus: Laut Statistik Austria lag die Erntemenge im Erwerbsobstbau im Jahr 2022 mit 237 200 Tonnen 13 % über dem Zehnjahresmittel und war 26 % höher als im Vorjahr.

Erwerbsobstproduktion 2022 nach Obstarten. Grafik: STATISTIK AUSTRIA.

Apfelernte ein Viertel über Vorjahresmenge

Guter Blütenansatz und nur geringer Einfluss durch Spätfrost führten bei Kernobst zu entsprechend hohen Erträgen. Dies gilt insbesondere für Äpfel, die 94% der Kernobsternte ausmachten. Die Apfelernte er- brachte 190.600 Tonnen (+25% zu 2021), mehr als drei Viertel davon wurden in der Steiermark geerntet. Bei Birnen war die Produktion mit 11 900 Tonnen ebenfalls weit höher als bei den drei Ernten davor (+54% zu 2021) und notierte damit auch deutlich über dem Zehnjahresmittel (+45%).

Spätfrost schmälerte Marillenernte; Rekordernte bei Erdbeeren

Bei Marillen wurde mit 4.600 Tonnen zwar eine höhere Erntemenge als 2021 erzielt (+5%), diese lag aber deutlich unter dem Zehnjahresmittel (-20%). Die Zwetschkenernte blieb mit 2.200 Tonnen im Durchschnitt (+1% zum Zehnjahresmittel), lag jedoch deutlich über Vorjahresniveau (+28%). Die Erntemenge von Kirschen und Weichseln belief sich auf 2.600 Tonnen, damit stieg die Produktion gegenüber dem schwachen Vorjahr um 65% und lag 39% über dem langjährigen Mittel.

Die Erdbeerproduktion erreichte mit 16.900 Tonnen (+19% zu 2021) den höchsten Wert der vergangenen zehn Jahre (+34% zum Zehnjahresmittel). Überdurchschnittlich hoch war auch die Erntemenge von Ribiseln mit 3.400 Tonnen (+28% zu 2021). Zudem erzielten Heidelbeeren mit 2.100 Tonnen, hauptsächlich aus steirischem Anbau, den höchsten Wert seit 2009 (+18% zu 2021). Bei Himbeeren blieb die Produktion im Vergleich zum Vorjahr weitgehend konstant auf 700 Tonnen (+/-0%)

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