Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Österreich: Trend zu Bio-Äpfeln ungebrochen

Der Apfel ist die beliebteste Frucht der Österreicher.

In Österreich ist der Trend zu Bio-Äpfeln ungebrochen. Bild: REWE.

Mit rund 20kg Jahresverzehr ist der Apfel mit Abstand die beliebteste Frucht der Österreicherinnen und Österreicher. Dabei greifen die Konsumentinnen und Konsumenten immer öfter zum Bio-Apfel. Auch für das nächste Jahr konnte Ja! Natürlich die Versorgung mit Äpfeln aus heimischer und biologischer Landwirtschaft sicherstellen.

Anlässlich des „Tag des Apfels“ zieht Martina Hörmer, Geschäftsführerin von Ja! Natürlich, eine erfreuliche Bio-Apfel-Bilanz: „In den letzten 5 Jahren hat sich der Bio-Anteil an den verkauften Äpfeln bei BILLA und MERKUR fast verdoppelt. Wir sind überzeugt, dass sich dieser Trend zum Bio-Apfel auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird und freuen uns, dass immer mehr Konsumenten die besondere Qualität unserer Produkte honorieren“.

Zahlreiche Vorteile von Ja! Natürlich Bio-Äpfeln

Gerade vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen über Umwelt- und Klimaschutz, Bodenverbrauch und Insektenvielfalt, heben sich Bio-Äpfel deutlich von konventionellen Äpfeln ab. Die 3 wichtigsten Vorteile der hochwertigen Arbeit der rund 80 Ja! Natürlich Bio-Bauern sind:

1. Statt chemisch-synthetischer Spritzmittel setzt der Bio-Bauer zum Pflanzenschutz auf Nützlinge, Pflanzenöle und Backpulver. Das fördert die Biodiversität, die Bodengesundheit und den Insektenschutz.

2. Statt umweltbelastender Kunstdünger verwendet der Bio-Bauer Gründünger, Kompost und Mist. Das verbessert die Bodenstruktur und fördert die Artenvielfalt.

3. Statt dem Einsatz von Herbiziden entfernt der Bio-Bauer Unkraut und Beikraut unter hohem Aufwand händisch oder mechanisch. Zwischen den Apfelreihen setzt er auf Begrünung und unterstützt so den Humusaufbau und die Insektenvielfalt.

Versorgung mit heimischen Bio-Äpfeln sichergestellt

Anlässlich des „Tag des Apfels“ freut sich Ja! Natürlich auch, dass die Frostschäden in diesem Jahr kleinräumiger ausgefallen sind und die Mengen über dem Vorjahr liegen – bei der Top-Sorte Bio Gala sogar um rund 30%. Somit werden auch 2017/2018 die beiden Hauptsorten Bio Topaz und Bio Gala, wie auch die Spezialsorten Bio Golden Delicious, Bio Braeburn, Bio Pinova, Bio Jonagold und Bio Opal überall erhältlich sein.

Gelebtes Bekenntnis zu Österreich

„Gemeinsam mit der heimischen Bio-Landwirtschaft haben wir es geschafft, trotz schwieriger Bedingungen die Versorgung mit dem Lieblingsobst der Österreicher für das kommende Jahr sicher zu stellen,“ freut sich Martina Hörmer. Und erklärt: „Wir stehen zu Österreich, und unsere Bauern stehen zu uns, indem sie ihre wertvolle Ernte nicht exportieren, sondern den Österreicherinnen und Österreichern anbieten.“ (REWE Group)

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