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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Österreich: Tomaten immer beliebter
Tomaten (Paradeiser) sind das Lieblingsgemüse der Österreicherinnen und Österreicher. Fast 30 kg werden pro Kopf und Jahr verspeist. Das ist knapp doppelt so viel wie noch vor 20 Jahren. Der 8. August steht ganz im Zeichen des vielseitigen Fruchtgemüses.
32.748 t Paradeiser im Wert von rund 108 Mio. Euro kaufen Herr und Frau Österreicher im Jahr. Mengenmäßig liegen Zwiebel auf Platz zwei, im Ranking nach Umsätzen die Paprika. Insgesamt machen Paradeiser 41% im Segment der Fruchtgemüse aus. Der Bio-Anteil beträgt nach Menge 8%, nach Wert 12%. Praktisch jeder Haushalt in Österreich kauft die rote Frucht.
Der erwerbsmäßige Anbau von Paradeisern konzentriert sich klimatisch bedingt auf den Osten Österreichs. Das Burgenland verfügt mit 64 ha über die meisten Paradeiseranbauflächen, gefolgt von Wien, der Steiermark und Niederösterreich.
Das Fruchtgemüse gedeiht aber nicht nur bei professionellen Gärtnern, auch viele Hobbygärtner pflegen Paradeiserstauden. Zwei Drittel aller Garten- und/oder Balkonbesitzer bauen zu Hause Tomaten an, Tendenz steigend. Nur Kräuter sind bei Hobbygärtnern noch stärker vertreten.
Paradeiser stammen ursprünglich aus Peru und Ecuador. In Mexiko wurden sie erstmals kultiviert. Die Azteken nannten sie "Tomatl". In Europa bekamen sie anfangs den Namen Liebes-, Gold- oder Paradiesapfel. Die Österreicher machen daraus den "Paradeiser". (OTS)

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