- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Österreich: Tomaten bleiben Gemüsefavori...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Österreich: Tomaten bleiben Gemüsefavorit Nummer Eins
Das Angebot an heimischem Gemüse ist groß. Genau 258 Gemüsearten gibt es laut österreichischer Sortenliste für das Jahr 2023. Und laut einer RollAMA-Analyse hat es der Paradeiser wieder auf den ersten Platz der beliebtesten Gemüsesorten geschafft. 31,1 kg Tomaten werden pro Jahr und pro Person verspeist. 120,7 kg Gemüse essen die Österreicherinnen und Österreicher pro Jahr insgesamt. Nach dem Paradeiser sind auch Zwiebeln, Karotten, Gurken und Paprika auf der Beliebtheitsskala weit oben.
Niederösterreich, Wien, Burgenland und Steiermark bieten beste Voraussetzungen
In Österreich werden Paradeiser hauptsächlich in den Bundesländern Niederösterreich, Wien, Burgenland und Steiermark angebaut. Diese Regionen bieten optimale klimatische Bedingungen für den Tomatenanbau. Die Anbaufläche für Gemüse beträgt in Österreich 18.945 Hektar, davon entfallen 202 Hektar alleine auf Paradeiser, was ungefähr einem Drittel der Fläche des Wiener Praters entspricht. Tomaten werden in Österreich ganzjährig produziert. Konkret werden in Österreich jährlich etwa 57.000 Tonnen Paradeiser hergestellt.
Es gibt eine Vielzahl von Paradeiser-Sorten, die in Österreich angebaut werden, darunter klassische runde Tomaten, Cocktailtomaten, Fleischtomaten und viele alte Sorten. Paradeiser müssen jedes Jahr neu gepflanzt werden, denn sie sind, wie fast jedes Gemüse, einjährige Pflanzen. Aufgrund ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten in Salaten, Saucen, Suppen und vielen anderen Gerichten sind sie aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken.
Bei Gemüse wird auf die Qualität und Herkunft geachtet
Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten legen Wert auf nachhaltige und umweltfreundliche Anbaumethoden. 75% der österreichischen Haushalte kaufen vorwiegend Paradeiser mit regionaler Herkunft. Auch der Anteil an biologisch angebauten Tomaten steigt seit einigen Jahren stetig. Im Jahr 2023 wurden laut RollAMA 11,4% der Tomaten im Lebensmitteleinzelhandel Bio gekauft, im Jahr 2017 waren es noch 7,5%. Gerade bei Gemüse sind laut einer RollAMA-Motivanalyse 44% der Befragten bereit, mehr Geld für Nachhaltigkeit zu bezahlen. 66% achten bei Obst und Gemüse eher auf die Qualität, 33% auf den Preis.
AMA-Gütesiegel garantiert regionale Herkunft
Bei Obst und Gemüse garantiert das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel hohe Qualität und die Herkunft aus Österreich. Es verspricht, dass Anbau, Ernte, Sortierung und Verpackung ausschließlich regional erfolgen und garantiert, dass das damit ausgezeichnete Gemüse gemäß klar definierter Qualitätsstandards produziert wurde. Dazu gehören nachvollziehbare regionale Herkunft, geprüfte Qualität und unabhängige Kontrollen. (AMA)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.