Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Österreich: Start in die Erdbeer-Saison

Erdbeersaison startet in ganz Österreich: Ab sofort sind frische Freiland-Erdbeeren erhältlich. Der Trend zur Regionalität ist ungebrochen - 62% der Haushalte kaufen fast ausschließlich heimische Ware. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt konstant bei 3,5 kg - die Ausgaben stiegen im Vorjahr um 7,5%. Das AMA-Gütesiegel garantiert geprüfte Herkunft und Qualität.

Mit warmen Temperaturen und vergleichsweise wenig Niederschlag startet die Saison für Freiland-Erdbeeren unter guten Voraussetzungen. Bild: GABOT.

Österreich liebt Erdbeeren: Im Jahr 2024 konsumierten die Haushalte laut RollAMA rund 11.656 Tonnen – das entspricht 3,5 kg pro Person. Dafür wurde kräftig in die Tasche gegriffen: 83.027 Euro gaben die Österreicherinnen und Österreicher insgesamt aus – 7,5% mehr als im Vorjahr. Der Bio-Anteil der gesamt eingekauften Menge liegt bei 4%, der wertmäßige Anteil bei 5%. Erdbeeren zählen damit zu den beliebtesten heimischen Früchten.

Freiland-Erdbeeren ab sofort erhältlich

Mit warmen Temperaturen und vergleichsweise wenig Niederschlag startet die Saison für Freiland-Erdbeeren unter guten Voraussetzungen. Ab Mitte Mai werden je nach Region größere Mengen erwartet. Damit steuert die Saison auf ihren Höhepunkt zu – dieser wird Ende Mai bis Anfang Juni erreicht und dauert rund drei Monate. Bereits ab April wurden in vielen Regionen die ersten Erdbeeren in Folientunneln geerntet. Besonders beliebt: Erdbeerfelder zum Selberpflücken, die vielerorts wieder geöffnet haben.

Regionalität liegt im Trend

62% der Haushalte kaufen Erdbeeren fast ausschließlich aus österreichischer Herkunft. Orientierung bietet das AMA-Gütesiegel, das für strenge Qualitätskontrollen und nachvollziehbare Herkunft steht. Aktuell nehmen rund 70 Erdbeer-Produzentinnen und -Produzenten am Programm teil. Wer auf das rot-weiß-rote Gütesiegel achtet, unterstützt die regionale Landwirtschaft – und genießt mit Sicherheit regional.

Erntejahr 2024: Wenig Obst – viele Erdbeeren

Während Spätfrost und Wetterextreme 2024 für eines der schwächsten Obstjahre der letzten Dekade sorgten, blieb die Erdbeerproduktion stabil: Mit 14.355 Tonnen lag die Ernte 8% über dem Zehnjahresdurchschnitt. Erdbeeren machten damit den Großteil des heimischen Beerenobstes aus – insgesamt wurden 18.600 Tonnen geerntet.

Österreich produziert auf über 1.100 Hektar

Der Selbstversorgungsgrad mit Erdbeeren beträgt derzeit 39%. Die größten Anbauflächen befinden sich in Niederösterreich (480 ha), Oberösterreich (320 ha) und der Steiermark (140 ha). Das höchste Ertragsniveau wurde in Niederösterreich erzielt. Salzburg bildet mit 4 Hektar das Schlusslicht – dort wurden dennoch beachtliche 34 Tonnen geerntet.

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