Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Österreich: Lockdown für alle

Die österreichische Bundesregierung hat heute einen bundesweiten harten Lockdown für alle verkündet, der am 22. November in Kraft treten wird. Der Lockdown soll 20 Tage dauern und spätestens am 13. Dezember automatisch in einen "Lockdown für Ungeimpfte" übergehen. Ab 1. Februar 2022 soll überdies eine allgemeine Impfpflicht in Kraft treten, um weitere Lockdowns und eine fünfte Corona-Welle zu verhindern.

Die österreichische Bundesregierung hat heute einen bundesweiten harten Lockdown für alle verkündet. Grafik: GABOT.

Österreich kämpft wie viele europäische Länder derzeit gegen eine heftige Corona-Welle. Gestern betrug die Zahl der Neuinfektionen 15.145 - die 7‑Tage‑Inzidez erreichte einen Wert von 976,6. Das Virus werde nicht weggehen, sondern bleiben. Der Lockdown sei ein schwerer Schritt, sagte Bundeskanzler Schallenberg.

Betroffen von dem Lockdown sind auch Österreichs Bau- und Gartenmärkte. Auch sie werden mit dem Lockdown schließen müssen

20-tägiger harter Lockdown wird stationären Handel 2,7 Mrd. Euro kosten und Arbeitsplatzsicherheit gefährden

"Das Handlungserfordernis ist aufgrund des Gesundheitsnotstandes in Österreich unbestritten. Es liegt aber auch in der Verantwortung des Handelsverbandes, auf die bevorstehende wirtschaftliche Notlage hinzuweisen. Ein harter Lockdown im Weihnachtsgeschäft bedeutet, dass wesentliche Teile des stationären österreichischen Handels existenziell gefährdet sind und selbstredend dessen Arbeitsplätze. Die Branche muss Umsatzverluste von rund 2,7 Mrd. Euro verkraften", so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will in einer ersten Stellungnahme.

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