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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Österreich: Höchste Anzahl an Supermärkten/Kopf
Die Konsumentinnen und Konsumenten zahlen in Österreich laut einer Studie der Europäischen Zentralbank vom April 2023 für Lebensmittel im Durchschnitt 14 Prozent mehr als in Deutschland. Der Hauptgrund liegt darin, dass Österreich die höchste Anzahl an Supermärkten pro 100.000 Einwohner in der ganzen Europäischen Union hat. Im Vergleich zu Deutschland gibt es in Österreich 50% mehr Lebensmittelgeschäfte. So sind in Österreich 2023 60 Lebensmittelgeschäfte pro 100.000 Einwohner, während es in Deutschland nur 40 sind (Quelle: OpenStreetMap, Mai 2023). Der Erhalt und der Betrieb dieser Verkaufsflächen im Lebensmittelhandel sind gerade auch durch die Energiepreissteigerungen große Kostenfaktoren. Je mehr Märkte, je mehr Verkaufsfläche, desto teurer! Und diese Kosten zahlen am Ende auch die Konsumentinnen und Konsumenten. Zudem wurde Österreich durch die großzügigen Baugenehmigungen von Supermärkten samt großflächigen Parkplätzen in den letzten Jahren an den Ortsrändern massiv zubetoniert und die Landschaft somit unwiederbringlich verschandelt. Gleichzeitig führte diese Unordnung in der Raumordnung zum Aussterben der Ortskerne. „Es ist daher höchste Zeit, diese Verfehlungen in Österreichs Bodenpolitik zu korrigieren. Dies zum Wohle der Natur, zum Wohle unserer Konsumentinnen und Konsumenten und letztendlich auch zum Wohle unserer Bäuerinnen und Bauern, denn die bekommen vom Lebensmittelpreis trotz harter Arbeit den geringsten Anteil“, resümiert Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung, anlässlich des bevorstehenden Lebensmittelgipfels. (Österreichische Hagel)

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