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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Österreich: hagebaumärkte im Plus
Die 48 österreichischen hagebaumärkte und 29 Gartencenter haben sich erfolgreich von der rückläufigen Branchenentwicklung abgekoppelt und steigerten ihren Netto-Verkaufsumsatz um 3,4% auf 184 Mio. Euro.
„Damit ist das Jahr 2008 für uns in Österreich trotz widriger Rahmenbedingungen äußerst erfolgreich verlaufen“, erklärt Michael Baumgardt, Sprecher der Geschäftsführung der ZEUS Systemzentrale, die unter anderem die hagebaumärkte Österreich und Deutschland im Franchisesystem führt.
Flächenbereinigt steigerten die österreichischen hagebaumärkte ihren Netto-Verkaufsumsatz sogar um enorme 4,5%.
Auch die 294 hagebaumärkte in Deutschland verzeichneten 2008 ein beachtliches Umsatzwachstum: So stiegen ihre Netto-Verkaufsumsätze um rekordverdächtige 3,8% auf 1,30 Mrd. EUR; flächenbereinigt erreichten sie eine beachtliche Steigerung von 1,1%.
Erfolgsfaktoren 2008
Einen starken Beitrag zum erfolgreichen Jahresabschluss hat, trotz internationaler Kooperation, die österreichische Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten geleistet. Eine österreichweite Werbelinie ist Grundvoraussetzung für die Akzeptanz der Kunden. Aber auch die internationale Einbindung der Rheika-Delta mit ihren 23 Herkules Baumärkten trägt deutlich zum Wachstum des Einkaufsvolumens der ZEUS bei. „Die Krise hat uns also 2008 noch nicht erreicht“, freut sich Baumgardt.
Prognose 2009
2009 plant die ZEUS in Deutschland und Österreich ein moderates Wachstum, da sich derzeit noch nicht abschätzen lässt, ob die Finanzkrise nicht auch Auswirkungen auf das Baumarkt- und Gartencenter-Geschäft hat.
Ein Wachstumsfaktor soll auch 2009 die Erweiterung des Standortnetzes sein; derzeit führt die ZEUS Erfolg versprechende Gespräche mit Baumarktbetreibern im In- und Ausland. „Ein erfolgreicher Start in Richtung Wachstumserfolg ist uns bereits mit der Gewinnung von zwei Standorten in der Steiermark gelungen, die seit Mitte Februar 2009 erfolgreich eingegliedert sind“, so Michael Baumgardt, der dem Jahr 2009 positiv gegenüber steht.

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