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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Österreich: Gekd für heimische Obst- und Gemüse-Versorgung
„Die Lebensmittelversorgungssicherheit hat für mich oberste Priorität! Das geht nur mit unseren Bäuerinnen und Bauern. Doch die gestiegenen Energie- und Produktionskosten bringen sie zunehmend unter Druck. Vor allem im Obst- Gemüse- und Gartenbau sind unsere Betriebe mit hohen Kosten bei der Bewirtschaftung ihrer Glashäuser konfrontiert. Daher unterstützen wir diese speziellen Bereiche mit 9 Mio. Euro. So stellen wir sicher, dass für die Österreicherinnen und Österreicher auch in Zukunft regionales Obst und Gemüse verfügbar ist. Nach dem 110 Mio. Euro Versorgungssicherungspaket setzen wir damit einen weiteren Schritt, um die Versorgungssicherheit zu stärken und den Konsumentinnen und Konsumenten noch mehr Sicherheit geben“, stellt Österreichs Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig die zusätzliche Unterstützungsmaßnahme für den „geschützten Anbau“ vor.
Die 9 Mio. Euro stammen aus finanziellen Mitteln der „außergewöhnlichen Anpassungshilfe“ der EU. Antragsberechtigt sind u.a. die Kulturarten Obst, Gemüse, Schnittblumen und Zierpflanzen, Pilzproduktion, Microgreens und Algen - jeweils in geschütztem Anbau. Die nationale Umsetzung erfolgt auf Grundlage des Marktordnungsgesetzes. Damit die Unterstützung ohne zusätzlichen Aufwand bei den Betrieben ankommt, erfolgt die Auszahlung automatisch auf Grundlage der bestehenden Agrarmarketingbeitragspflicht und das dort gemeldete Ausmaß der Gewächshäuser. Betriebe, die keinen Agrarmarketingbeitrag entrichten, können bis 15. Juli einen Antrag bei der AMA stellen. Die Auszahlung erfolgt voraussichtlich Ende September 2022. (OTS)

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