- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Österreich: Floristische Trends zum Vale...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Österreich: Floristische Trends zum Valentinstag
„Blumen sind Glücklichmacher und Seelentröster zugleich sowie das beste Symbol, die Verbundenheit zu einem Menschen zum Ausdruck zu bringen", so Monika Burket, Berufsgruppensprecherin des österreichischen Blumengroßhandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Unsere Blumenfachgeschäfte beraten bei der richtigen Wahl, damit das florale Geschenk auch wirklich die Kundenwünsche trifft, Pflegetipps inklusive", so Burket.
Frühlingsboten zum Valentinstag
Der Valentinstag ist auch eine gute Gelegenheit, um mit farbenfrohen Tulpen und Primeln oder duftenden Narzissen und Hyazinthen Frühlingsboten ins Zuhause zu bringen. Zudem können sich die Konsument:innen rund um den Valentinstag erstmals im Jahr über heimische Qualitätsprodukte der österreichischen GärtnerInnen freuen, die nun wieder in den Handel kommen.
Insgesamt stammen 90% der Pflanzen zu dieser Jahreszeit aus Europa, vor allem aus Italien und den Niederlanden. „Wir achten dabei besonders auf Nachhaltigkeit – sowohl, was einen fairen Handel betrifft als auch die nachhaltige Verpackung und nachhaltige Arbeitsbedingungen", betont Burket. Und wer das Geschenk zum Valentionstag ganz nachhaltig haben will, greift am besten zu Tulpen, Hyazinthen & Co. Denn sind diese einmal verblüht, können ihre Zwiebeln in den Garten gepflanzt werden, wo sie im nächsten Jahr wieder Freude verbreiten.
Beliebt sind zum Valentinstag auch klassische Rosen sowie Solitärpflanzen, wie etwa eine Amaryllis, die mit Blütenzweigen arrangiert wird. „Es muss nicht immer ein opulenter Strauß oder ein üppiges Blumenarrangement sein", weiß Burket. „Es sind die Details, die auch kleine Blumenpräsente zu etwas ganz Besonderem machen."
Farbtrends 2024: von „Sky Blue" bis „Peach Fuzz"
Zu den wichtigsten Farben für das heurige Jahr zählen „Sky Blue", ein sanftes Himmelblau, und „Bright White", ein strahlendes Weiß. Sie stehen für Kreativität, Offenheit und Neuanfang, nicht nur zu Beginn des Jahres wichtige Botschaften. Im Trend liegen 2024 außerdem Pastellgelb, Magenta, Salbei, kräftige Orangetöne, sanfte Erdnuancen sowie pastelliges Blau. Zudem wird jedes Jahr von Pantone Color Institute eine Trendfarbe auserkoren. 2024 ist dies „Peach Fuzz", ein samtiger, frischer Pfirsichton.
Valentinstag hat eine lange Tradition
Zahlreiche Legenden ranken sich um die Entstehung des Valentinstages. Für viele hat seine Geschichte bereits im 3. Jahrhundert nach Christus begonnen. Damals beschenkte Bischof Valentin von Terni alle Frischvermählten mit Blumen, sie sollen sich über besonderes Eheglück gefreut haben. Später wurde der Valentinstag durch britische Auswanderer in den USA etabliert. Seit dem Zweiten Weltkrieg wird der Valentinstag auch in Österreich gefeiert, als Besatzungssoldaten den Brauch hierzulande einführten. „Traditionen wie der Valentinstag sind in Zeiten von Veränderungen besonders wichtig und Blumen als Kulturgut kommt dabei eine ganz wesentliche Rolle zu", so Monika Burket abschließend.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.