Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Österreich: Direktvermarktung liegt im Trend

Nach jahrelangem Rückgang erlebt die bäuerliche Direktvermarktung in Österreich wieder einen Aufschwung. Der Wunsch nach Ursprünglichkeit, Herkunft und Regionalität ist eine Gegenbewegung zur Globalisierung.

Nach jahrelangem Rückgang erlebt die bäuerliche Direktvermarktung in Österreich wieder einen Aufschwung. Der Wunsch nach Ursprünglichkeit, Herkunft und Regionalität ist eine Gegenbewegung zur Globalisierung.

Aus einem Nebengeschäft, das half, die Haushaltskasse aufzubessern, entwickelte sich die Direktvermarktung für die österreichischen Bauern zu einem rentablen Geschäft. Jeder Dritte vermarktet mindestens teilweise direkt, rund 11.000 Landwirte erwirtschaften mittels Direktvermarktung mehr als die Hälfte ihres Einkommens und 1.500 leben ausschließlich vom direkten Verkauf, wie das österreichische Agrarmagazin "Unser Land" schreibt.

Der wichtigste Vertriebszweig ist der Verkauf ab Hof, doch auch Märkte, Zustellung, Versand, Gastronomie, Lebensmitteleinzelhandel oder das Internet werden oft als Absatzkanäle genutzt. Laut österreichischer Landwirtschaftskammer könnte der Marktanteil von Direktvermarktungserzeugnissen jedoch noch höher sein, da die Nachfrage das Angebot übersteigt. Besonders bei Frischprodukten wie Milch, Fleisch, Obst und Gemüse werde das Angebot der grossen Nachfrage nicht gerecht. Denn 71% der österreichischen Bevölkerung kauft zumindest hin und wieder direkt ab Hof oder auf dem Markt ein. (lid)

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