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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Österreich: David-Austin-Rose für die britische Botschaft
Die niederösterreichische Aktion „Natur im Garten“ etabliert sich zunehmend auf internationaler Ebene. Landesrat Martin Eichtinger erläuterte dem britischen Botschafter Leigh Turner bei einem Arbeitsgespräch die Idee der Aktion und sprach über potenzielle Kooperationsmöglichkeiten mit Großbritannien. Als Gastgeschenk überreichte Eichtinger zusammen mit ORF Biogärtner Karl Ploberger Turner eine ökologisch gepflegte David-Austin-Rose. „Das Ziel ist mit Großbritannien einen Big Player der Gartenszene als strategischen Partner zu gewinnen, um die Idee der ökologischen Pflege noch tiefer in Europa verankern zu können und zugleich das niederösterreichische Potenzial im Gartentourismus noch weiter auszuschöpfen“, so Landesrat Martin Eichtinger.
Seit 1999 setzt sich die Aktion „Natur im Garten“ für die Ökologisierung von Gärten und Grünräumen in Niederösterreich. Mit der Gründung der „European Garden Association - Natur im Garten International“ wurde 2012 eine wertvolle Plattform für nachhaltiges und naturnahes Gärtnern auf europäischer Ebene gegründet. Der Igel, Markenzeichen der Aktion „Natur im Garten“, ist bereits in sechs Bundesländern Österreichs sowie in Deutschland, in der Schweiz, in Italien, Tschechien und der Slowakei anzufinden. Mit dem „European Award for Ecological Gardening“, der im Jahr 2019 zu dritten Mal ausgelobt wird, ist es gelungen, ein europäisches Netzwerk für Naturgärtnerinnen und Naturgärtner zu schaffen. „Das ökologische Gärtnern ist In wie nie zuvor. Ob Selbstversorgung mit Obst und Gemüse oder die Nutzung als Erholungsraum - die Menschen in Europa sehnen sich zunehmend nach einem sicheren Ort, der Raum zur Selbstverwirklichung und Entspannung bietet“, so Landesrat Martin Eichtinger: „Das Engagement bezüglich der Fokussierung auf eine europaweit ökologische Garten- und Grünraumgestaltung sowie das große Interesse an den Inhalten von „Natur im Garten“ auf internationaler Ebene zeigen die Aktualität und Wichtigkeit des Naturgartenthemas auf. Von einer engen Zusammenarbeit profitieren beide Seiten vom Wissensaustausch über naturnahe Garten- und Grünraumbewirtschaftung. Darüber hinaus können wir die europäische Gartenszene künftig durch gemeinsame Veranstaltungen und Aktivitäten für Gartenliebhaber noch attraktiver und vielfältiger gestalten.“
Großbritannien ist weltweit für seine Gartenkultur und -historie bekannt. So sind etwa die Kew Gardens im Südwesten Londons die ältesten botanischen Gärten der Welt. Die Pflanzensammlung umfasst zehntausende Gewächse aus aller Welt. Beeindruckend sind vor allem die sechs historischen Gewächshäuser, die zehn Klimazonen abdecken und dafür sorgen, dass auch exotische Pflanzen in London wachsen können. Die Chelsea Flower Show, die wohl berühmteste Gartenschau der Welt, ist jährlich Publikumsmagnet für Gartenfans aus aller Welt. Mit „Die Gärten Niederösterreichs“ verfügt Niederösterreich über das größte zusammenhängende Schaugartennetzwerk Europas. 132 Schaugärten begrüßen jährlich über 3 Mio. Besucherinnen und Besucher. (Quelle: "Natur im Garten")

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