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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Österreich: Christbäume haben extreme Sommerhitze 2015 gut überstanden
Mit Erleichterung wählen die österreichischen Christbaumbauern derzeit 2,35 Mio. Weihnachtsbäume für den Verkauf aus. Denn: Die Christbäume haben die extreme Sommerhitze ohne Schaden überstanden. Damit können die Bauern wieder fast 90% des Bedarfs an Weihnachtsbäumen in Österreich decken, die Preise möchten sie auch heuer wieder stabil halten. Obwohl es genug Christbäume gibt, könnten große Bäume durch den Trend zum großen Baum knapp werden – rechtzeitig einkaufen zahlt sich also aus. Mit einer Million Stück kommen die meisten Christbäume von Niederösterreichs Kulturen.
Auch wenn es noch fast zwei Monate bis zum Heiligen Abend sind: Für die Christbaumbauern laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Derzeit wählen sie die Weihnachtsbäume für den Verkauf aus.
Christbäume haben extreme Sommerhitze gut überstanden
Franz Raith, Obmann NÖ Christbaumbauern und Sprecher der österreichischen Christbaumbauern: „Die Weihnachtsbäume sind heuer wunderschön grün! Wir sind wirklich erleichtert, dass sie die extreme Sommerhitze gut überstanden haben! Die Bäume holen sich das Wasser aus bis zu vier Meter Tiefe. Dank des vielen Regens im Frühjahr fanden sie offenbar ausreichend Reserven vor.“ Ausfälle gab es nur bei Jungpflanzen, die im Frühjahr gesetzt wurden und noch nicht gut verwurzelt waren. „Da half selbst gießen nichts. Die müssen wir nachsetzen“, so Raith.
Damit können die Christbaumbauern auch heuer wieder den Markt mit 2,35 Mio. Christbäumen aus heimischer Produktion versorgen. Das entspricht 90% der 2,6 Mio. Naturchristbäume, die in ganz Österreich aufgestellt werden. Mit einer Million Stück kommen die meisten Bäume von den Feldern der niederösterreichischen Bauern und sind auch die Hauptlieferanten der Bundeshauptstadt Wien.
Genug heimische Christbäume zu stabilen Preisen, große Bäume könnten knapp werden
Raith: „Wir Bauern wollen die Preise für unsere Christbäume auch heuer wieder stabil halten. Es zahlt sich also aus, auf die Herkunft der Christbäume zu achten! Die Bäume von uns Bauern erkennen Konsumenten an der Herkunftsschleife“. Für ihren Lieblingsbaum werden die Konsumenten – je nach Aussehen des Baumes und Verkaufsort – zehn bis 35 Euro pro Laufmeter bezahlen, Blaufichten kommen auf sieben bis 14 Euro pro Laufmeter.
In den letzten Jahren verzeichnen die Bauern einen Trend zum großen Christbaum, der Durchschnittsbaum ist mittlerweile 1,6 m groß. Raith: „Auch wenn wir genug Christbäume haben: Aufgrund der starken Nachfrage könnten große Bäume – vor allem die beliebte Nordmannstanne - knapp werden. Am Anfang ist die Auswahl am größten, rechtzeitig kaufen zahlt sich also aus!“.

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