- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Österreich: Beschließt weitergehendes Ve...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Österreich: Beschließt weitergehendes Verbot von Neonicotinoiden und Glyphosate
Die Europäische Kommission hat sich im Mai 2013 für ein Teilverbot von neonicotinoiden Pflanzenschutzmitteln ausgesprochen. Ab 1. Dezember 2013 tritt dieses für die drei Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam in Kraft. Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich hat sich für weitergehende Lösungen ausgesprochen. Diese wurden heute im Parlament beschlossen.
Die Umsetzung des Verbots soll bereits zwei Monate früher erfolgen als von der Europäischen Kommission gefordert und bereits am 1. Oktober 2013 in Kraft treten. Das Verbot soll auch ein Jahr länger gelten als die Kommission vorgeschlagen hat, also drei statt zwei Jahre. Darüber hinaus wird die Anwendung von Neonicotinoiden als Beize auf Winterweizen, Winterroggen, Winterdinkel und Wintertriticale verboten, sofern das Erntegut für Lebens- oder Futtermittelzwecke bestimmt ist.
Sofortiges Verbot von Glyphosat beschlossen
Der Wirkstoff Glyphosat wird zurzeit im Auftrag der Europäischen Kommission vom berichterstattenden Mitgliedstaat Deutschland einer neuerlichen Risikobewertung unterzogen. Der Bericht dazu wird im Herbst 2013 erwartet und soll die Grundlage für Maßnahmen auf europäischer Ebene sein. Berlakovich: "Wir gehen hier bereits jetzt einen Schritt weiter. Daher gibt es bei uns ein sofortiges Verbot von Glyphosat zur Behandlung von landwirtschaftlichen Kulturen zur Reifebeschleunigung vor der Ernte sofern das Erntegut für Lebens- oder Futtermittelzwecke bestimmt ist."
Mit einer Novellierung der Pflanzenschutzmittelverordnung, die bereits gestern von BM Niki Berlakovich erlassen wurde, wird es ein generelles Verkaufsverbot von Pflanzenschutzmitteln in der Selbstbedienung bzw. im Lebensmitteleinzelhandel geben. Der Verkauf von Pflanzenschutzmitteln für die private Anwendung soll zukünftig nur mehr in Fachmärkten mit einer entsprechenden Beratung möglich sein. (leben)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.