Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Österreich: Ausbleibende Niederschläge erhöhen Dürrerisiko

In der Steiermark, in Kärnten und in Teilen Ober- und Niederösterreichs ist es seit Wochen deutlich zu trocken.

Niederschlagsdefizit von 1. März bis 20. April 2026. Bild: GeoSphere Austria.

Die Niederschläge der letzten Zeit konnten die Situation nur punktuell entschärfen – insgesamt fehlt weiterhin die dringend benötigte Feuchtigkeit im Boden. So liegt das Niederschlagsdefizit von März bis Mitte April in Kärnten und über die gesamte Steiermark hinweg bei mindestens 60% im Vergleich zum 10-jährigen Mittel (2016–2025).

Damit fehlt genau jene Feuchte, die aktuell für die Aussaat vieler Ackerkulturen benötigt wird. Doch auch für das Grünland wäre dringend Regen nötig. Kommt nicht bald genug Niederschlag, ist der Trockenstress vorprogrammiert. Diese Situation erinnert an das Frühjahr vergangenen Jahres, in dem insbesondere Landwirtinnen und Landwirte im Süden des Landes mit enormer Trockenheit zu kämpfen hatten. Ernteausfälle und Futtermangel waren die Folge. Wie sich die Witterung im weiteren Jahresverlauf entwickelt, kann niemand vorhersagen – es bleibt nur zu hoffen, dass bald ausreichend Niederschlag fällt.

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