Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Österreich: 31% der Unternehmen setzen auf E-Commerce

Drei von zehn Unternehmen in Österreich verkauften 2023 Waren oder Dienstleistungen über E-Commerce. Auf diese Art wurde beinahe ein Fünftel des Umsatzes erzielt.

Online-Shopping. Grafik: GABOT.

Wie aus der Erhebung über den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Unternehmen 2024 von Statistik Austria weiter hervorgeht, setzen große Unternehmen wesentlich häufiger auf E-Commerce als kleine und mittelgroße. „Immer mehr Unternehmen in Österreich verkaufen Waren oder Dienstleistungen über E-Commerce. Im Jahr 2023 wickelten drei von zehn Unternehmen Verkäufe über Websites, Apps, Online-Marktplätze oder elektronische Datenaustauschsysteme ab, im Jahr davor nutzten mit 26% noch deutlich weniger Unternehmen E-Commerce. Auch der Anteil von E-Commerce am Gesamtumsatz der Unternehmen stieg innerhalb eines Jahres kräftig. 2023 erwirtschafteten Unternehmen im Schnitt fast ein Fünftel des Gesamtumsatzes mit E-Commerce, 2022 waren es erst 14%“, erklärt Tobias Thomas, Generaldirektor von Statistik Austria.

Mehr als die Hälfte der großen Unternehmen verkaufen über E-Commerce 

Der Vergleich nach der Unternehmensgröße zeigt beträchtliche Unterschiede: Bei kleinen Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte) lag der Anteil derer, die 2023 E-Commerce nutzten, bei 29%, bei mittelgroßen Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) waren es 39%, während mit 54% mehr als die Hälfte der großen Unternehmen (250 und mehr Beschäftigte) auf E-Commerce setzten. Deutliche Unterschiede zeigen sich auch nach dem Wirtschaftssektor: Während im produzierenden Bereich 22% der Unternehmen E-Commerce nutzten, waren es im Dienstleistungsbereich 35%.

Beinahe ein Fünftel des Umsatzes durch E-Commerce erzielt

Im Durchschnitt wurden 2023 19% des Umsatzes über E-Commerce generiert. Der Umsatzanteil war bei kleinen Unternehmen mit 11% und mittelgroßen Unternehmen mit 14% wesentlich geringer als bei großen Unternehmen, die 26% des Umsatzes über E-Commerce erzielten. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatzanteil, welchen Unternehmen durch E-Commerce-Verkäufe erzielten, um 5 Prozentpunkte (2022:14%).

Auch beim Umsatzanteil durch E-Commerce gab es deutliche Unterschiede nach Wirtschaftszweigen. Im produzierenden Bereich ging 2023 21% des Umsatzes auf E-Commerce zurück, im Dienstleistungsbereich 17%. Somit ist der Anteil an Unternehmen mit E-Commerce-Verkäufen im Dienstleistungsbereich zwar höher als im produzierenden Bereich, aber in letzterem sind die durch E-Commerce erzielten Umsatzanteile höher.

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