Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ÖKO-TEST: Untersucht Rosensträuße

Rosensträuße sind erheblich mit Pestiziden verseucht. Zu diesem Ergebnis kommt ÖKO-TEST in der aktuellen Mai-Ausgabe.

Einige Rosensträuße enthalten eine Vielzahl an Pestiziden. Bild: ÖKO-Test.

Bis zu 20 verschiedene Spritzgifte wies das Labor in einem Strauß nach, darunter solche, die hierzulande verboten sind . Diese Chemiekeulen haben vor allem gravierende gesundheitliche Folgen für die Arbeiter in den Farmen .

ÖKO-TEST hat 14 Rosensträuße auf Pestizidrückstände untersuchen lassen. Das Ergebnis ist größtenteils miserabel: Das Labor fand etwa mehr als 100 mg/kg Spritzgifte in einem Blumenstrauß. Leider ist das gesetzlich erlaubt, denn einen Grenzwert für Schnittblumen gibt es nicht. Die Belastung setzt sich aus bis zu 20 verschiedenen Pestiziden zusammen. Zudem ist etwa jede dritte der nach gewiesenen Substanzen besonders bedenklich. Etliche stehen im Verdacht, Krebs zu erregen oder die Fortpflanzung zu beeinträchtigen. Außerdem gibt es solche, die akut toxisch sind, wenn sie eingeatmet oder verschluckt werden. Einige dürfen in Deutschland nicht verwendet werden, aber für Rosen aus Ostafrika gelten die Regeln der dortigen Länder.

ÖKO - TEST interessierte außerdem, welche Verantwortung die Anbieter übernehmen, wenn es um die gesundheitsgefährdende n Spritzgifte bei der Produktion geht. Enttäuschend ist, dass das nur bei vier der 14 Anbieter der Fall ist. Sind die Farmen mit dem Siegel Fairtrade oder MPS zertifiziert, wird der Pestizideinsatz zwar kontrolliert - in der Regel aber nur einmal im Jahr.

ÖKO-TEST rät daher, Blumen aus dem heimischen Freilandanbau zu verschenken. Das ist auch mit Blick auf Energieeinsatz und Transportkosten die klimafreundlichere Wahl.

Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2017 gibt es seit dem 27. April 2017 im Zeitschriftenhandel.

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