Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Obstbautage: Mit neuer Technik zu mehr Naturschutz

"Niedersachsen ist und bleibt Agrarland Nummer eins", sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil anlässlich seines Besuchs bei den Norddeutschen Obstbautagen, die von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit ihrer Obstbauversuchsanstalt (OVA) Jork, dem Obstbauversuchsring des Alten Landes (OVR) und der Fachgruppe Obstbau im Niedersächsischen Landvolk Mitte Februar veranstaltet wurden.

„Niedersachsen ist und bleibt Agrarland Nummer eins“, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil anlässlich seines Besuchs bei den Norddeutschen Obstbautagen, die von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit ihrer Obstbauversuchsanstalt (OVA) Jork, dem Obstbauversuchsring des Alten Landes (OVR) und der Fachgruppe Obstbau im Niedersächsischen Landvolk Mitte Februar veranstaltet wurden. Das Alte Land sei der Obstkorb der Nation, jeder dritte deutsche Apfel werde dort produziert – bei Bioäpfeln seien es sogar 50%. Mit Blick auf die Sondergebietsverordnung betonte Weil, dass aufgrund des dichten Netzes an Gräben spezielle Regelungen des Pflanzenschutzes notwendig seien, dass sich aber gezeigt habe, dass Obstbau und Naturschutz kein Widerspruch sein müssten.

Im Mittelpunkt der Messe stand der Pflanzenschutz: Zum 1. März soll die neue Bundesverordnung zum Pflanzenschutzmitteleinsatz in Kraft treten, Abdrift mindernde Pflanzenschutzgeräte waren deshalb bei den Besuchern hoch im Kurs. Der Einsatz neuer Technik ist ein weiterer Schritt zum Präzisionsobstbau, so die Versuchsansteller der Landwirtschaftskammer. Einige Geräte, die auf der Messe gezeigt wurden, arbeiten beispielsweise mit Sensoren, die Lücken in den Baumreihen erkennen und demzufolge die Düsen abschalten. 1.500 Geräte gibt es im Alten Land, knapp 20% der Sprühgeräte müssten aufgrund der Verordnung ersetzt oder umgerüstet werden.

Bei den 67. Norddeutschen Obstbautagen in Jork, der größten norddeutschen Obstbaumesse, präsentierten sich dieses Jahr über 200 Unternehmen und Institutionen der Obstwirtschaft mit Maschinen und Gerätetechnik, mit Obstbäumen, Bedarfsartikeln und Dienstleistungen im Schwerpunkt Obstbau. Die Obstwirtschaft an der Niederelbe ist mit ihrem Kerngebiet, dem Alten Land, ein erfolgreicher regionaler Wirtschaftscluster, zu dem Produktion, angewandte Forschung, Beratung, Aus- und Weiterbildung, Absatz und Verwertung gehören. Das Programm der Norddeutschen Obstbautage spiegelt die Situation des Erwerbsobstbaus an der Niederelbe in der aktuellen Situation wider. (Quelle: Landwirtschaftskammer Niedersachsen)

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