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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Obstbau: Bisher weniger Frostgefahr als 2024
Wie Joerg Hilbers, Geschäftsführer der Bundesfachgruppe Obstbau, erläuterte, lasse sich die aktuelle Lage mit der Situation 2024 nicht vergleichen. Damals hatten Spätfröste in den Nächten vom 22.-24. April in manchen Regionen komplette Ernten vernichtet.
Zwar ist im Zuge des Klimawandels der Austrieb der Obstblüten auch in diesem Jahr früher als im Vergleich zum Mittel der Jahre. Insgesamt befänden sich die Knospen aber derzeit noch in einem Entwicklungsstadium, in dem sie noch nicht so empfindlich gegen Kälte sind, so Hilbers weiter. Dennoch haben insbesondere im Alten Land, dem größten deutschen Obstanbaugebiet südwestlich von Hamburg, die Betriebe schon einige Nächte als Maßnahme gegen den Frost ihre Plantagen beregnet. Pfirsiche und Aprikosen hätten voraussichtlich trotz der Maßnahmen Schaden genommen, diese Kulturen hätten jedoch nur eine vergleichsweise untergeordnete Bedeutung. Inwiefern Apfel-, Kirsch- und Zwetschgenbestände betroffen sind, lasse sich aktuell noch nicht abschätzen. (ZVG/Bundesfachgruppe)

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