Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Obst- und Gemüsebau: Anpassungsbeihilfen nicht für alle Sektoren

Die Anpassungsbeihilfen für Erzeuger in bestimmten Agrarsektoren, die im Zuge des Ukraine-Krieges ausgezahlt werden sollen, sind Thema einer Kleinen Anfrage (20/2798) der CDU/CSU-Fraktion.

Anpassungsbeihilfen sollen nur für bestimmte Agrarsektoren fließen. Bild: GABOT.

Die Abgeordneten wollen unter anderem wissen, wieso grundsätzlich nur Betriebe des Freilandgemüsebaus, des Obst- und Weinbaus anspruchsberechtigt seien, die die EU-Greeningaspekte erfüllten. Dagegen sollten Betriebe des Gemüse- und Obstbaus im Unterglasanbau nur Kleinbeihilfen erhalten, obwohl der gesamte Agrarsektor „von den enormen Preisentwicklungen, vor allem für Energie, stark betroffen ist“, so die Abgeordneten in der Kleinen Anfrage.

Am 17. Juni 2022 habe das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) seinen Entwurf zur „Verordnung zur Gewährung einer außergewöhnlichen Anpassungsbeihilfe für Erzeuger in bestimmten Agrarsektoren“ vorgelegt. Die Krisenbeihilfe umfasse 180 Mio.  Euro und solle die betroffenen Betriebe von den Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine finanziell entlasten. (hib/NKI)

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