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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Obst und Gemüse: Frost bisher kein Problem
Für die Obstanlagen kommen die gesunkenen Temperaturen gerade recht. Bäume und Sträucher befinden sich in Winterruhe. Leichte Minustemperaturen machen ihnen gar nichts aus. Die Obstbauern würden sich freuen, wenn die niedrigen Temperaturen noch lange anhalten. Denn anhaltend höhere Temperaturen würden für einen frühen Austrieb und eine frühe Blüte sorgen. Dies würde die Gefahr von Frösten während der Blüte erhöhen.
Auch die Erdbeerpflanzen stecken leichten Frost gut weg. Erst wenn die Temperaturen unter etwa 5°C fallen und kein Schnee liegt, wird es kritisch. Denn Schnee wärmt die Erdbeerpflanzen. Die Obstbauern sind aber gut gerüstet: Sollten die Temperaturen stark sinken, werden die Erdbeerfelder zum Schutz mit einer Vliesauflage abgedeckt.
Porree, Grünkohl, Rosenkohl oder Wirsing sind einige der Gemüsearten, die noch auf rheinischen Feldern stehen. Diese Gemüsearten sind winterhart und den aktuellen Temperaturen gegenüber unempfindlich. Die Ernte erfolgt täglich frisch. Erst wenn langanhaltende starke Fröste angesagt werden, wird auf Vorrat geerntet und dann nach und nach für den Verkauf aufbereitet.
Viele Gemüsearten sind bereits geerntet und in Kühlhäusern eingelagert. Hierzu zählen unter anderem Möhren, Wurzelpetersilie, Pastinaken und Knollensellerie. Durch die entsprechenden Lagerbedingungen bleibt das Gemüse frisch. Je nach Bedarf werden die benötigten Mengen aus dem Kühlhaus geholt, geputzt, gewaschen und verpackt.
Die rheinischen Obstbauern haben Äpfel und Birnen in ihre Kühlläger eingelagert. Eine große Vielfalt von Sorten in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen garantiert, dass für jeden Verbraucher etwas dabei ist.
So können die Verbraucher in den kommenden Monaten darauf zählen, täglich frisches Obst und Gemüse aus heimischem Anbau einkaufen zu können.

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