Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Obst und Gemüse: EU-Schulprogramm erhöht Konsum

Die Bundesregierung hält das EU-Schulprogramm, bestehend aus den Teilen Schulfrucht und Schulmilch, für geeignet, um Kinder an den regelmäßigen Konsum von frischen Lebensmitteln heranzuführen, heißt es in einer Antwort (20/6472) auf eine Kleine Anfrage (20/6348) der CDU/CSU-Fraktion.

Das EU-Schulobstprogramm wirkt. Bild: GABOT.

 Eine Evaluation des Programms für die Schuljahre 2017/2018 bis 2021/2022 habe gezeigt, dass Kinder an Bildungseinrichtungen, die am EU-Schulprogramm teilnehmen, insgesamt mehr Gemüse, Obst und Milch verzehren würden als Kinder, deren Bildungseinrichtungen nicht am EU-Schulprogramm teilnähmen.

Zudem entwickelten Kinder, deren Bildungseinrichtungen am EU-Schulprogramm teilnehmen, eine Vorliebe für die genannten Erzeugnisse. Der gemeinsame Verzehr im Gruppen- oder Klassenverband führe dazu, dass bislang unbekannte oder unbeliebte Lebensmittel eher probiert oder verzehrt würden. In einigen Bildungseinrichtungen wurde eine Auswirkung des EU-Schulprogramms auf das von zu Hause mitgebrachte Essen der Kinder beobachtet - die Kinder hätten mehr Gemüse und Obst als Pausensnack mitgebracht. Teilweise berichteten Eltern, dass ihr Kind zu Hause häufiger nach Gemüse und Obst frage.

Laut Evaluierungsbericht sei der Anteil der Kinder, die sowohl Obst und Gemüse als auch Milch beziehungsweise Milchprodukte erhalten, von 40,2% im Schuljahr 2017/2018 auf 54,6% im Schuljahr 2020/2021 gestiegen, davon seien über die Hälfte Sechs- bis Zehnjährige. (hib/NKI) 

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