Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

OBI: Weiter auf Wachstumskurs

Im Bieterverfahren um die Übernahme von Baumärkten von Hellweg und BayWa Bau & Garten hat OBI den Zuschlag für mindestens fünf Standorte erhalten – vorbehaltlich der Freigabe durch das Bundeskartellamt.

Außenansicht eines OBI Marktes. Bild: OBI

Für weitere Standorte wurde OBI als präferierter Investor nominiert. Das Unternehmen plant, insgesamt bis zu 12 ehemalige Hellweg- bzw. BayWa Bau & Garten Märkte in das OBI Ökosystem zu integrieren.

Im Rahmen seiner Wachstumsstrategie plant OBI einen weiteren entscheidenden Schritt: Mit der angestrebten Übernahme von mindestens fünf Hellweg bzw. BayWa Bau & Garten Märkten möchte OBI sein stationäres Marktnetz in Deutschland auf mindestens 363 Standorte erweitern.

Hendrik Voigt, Country Manager Deutschland, sagt: „Mit mehr als 660 stationären Märkten in Europa ist OBI ganz klar ein internationaler Player. Aber Deutschland ist und bleibt unser Heimatmarkt und wir glauben an diesen starken Wirtschaftsstandort. Mit dem Vorhaben, Hellweg- und BayWa Bau & Garten-Märkte an für uns relevanten Standorten ins Marktnetz zu integrieren, können wir OBI noch näher zu unseren Kundinnen und Kunden bringen. Zudem bietet sich uns die Chance, die Arbeitsplätze zahlreicher Expertinnen und Experten in unserer Branche zu erhalten und langfristig zu sichern.”

„Neben dem Wachstum über Franchisepartner bietet die Übernahme dieser ausgewählten Hellweg- und BayWa Bau & Garten-Standorte  einen attraktiven Hebel, um die Zahl unserer Märkte und damit die stationäre Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden in Deutschland noch schneller auszubauen”, sagt Dr. Sebastian Gundel, CEO der OBI Group Holding. „Entscheidend für die Auswahl war neben der Rentabilitätsprüfung der infrage kommenden Standorte vor allem die strategische Lage, um die wenigen Präsenzlücken der Marke OBI für unsere Kundinnen und Kunden zu schließen.“

Nach Abgabe eines bindenden Angebots erhielt OBI den Zuschlag für diese fünf Standorte: Berlin-Tiergarten, Berlin-Yorckstraße und Münster-Gievenbeck (alle Hellweg) sowie Nördlingen und Wolfratshausen (beide BayWa Bau & Garten). Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung strebt OBI an, diese Märkte mit allen rund 250 Angestellten zum 1. Dezember 2026 zu übernehmen und nach den notwendigen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen voraussichtlich im März 2027 für Kund:innen zu öffnen.

Für sieben weitere Standorte im ganzen Bundesgebiet, für die OBI als präferierter Investor nominiert wurde, sind die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen.

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