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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Oberösterreich: Saisonstart auf Erdbeerfeldern
In Oberösterreich produzieren 85 bäuerliche Familien auf ca. 350 Hektar die „Königin der Beerenfrüchte. Die Erdbeeren eröffnen den bunten Reigen an saftigem Saisonobst.
Die Wärme im April und die kühle Witterung im Mai mit den ausreichenden Niederschlägen waren den Erdbeeren zuträglich, denn diese Kultur liebt keine große Hitze während der Reife.
Lange Saison für ein Frischobst
Die ersten Erdbeeren werden in Oberösterreich im Folientunnel bereits in der ersten Maihälfte geerntet. In den letzten Maitagen startet die Ernte auf den Feldern unter freiem Himmel in den frühen Anbaugebieten. Im Juni folgen die mittleren und späteren Lagen. Am Rand des südlichen Berglandes und in den höheren Lagen des Mühlviertels kann man die Königin der Beerenfrüchte selbst noch in der zweiten Junihälfte genießen. „Heuer ist eine besonders breite Staffelung der Erdbeerreife nach Standorten, Höhenlagen und Sorten zu erwarten, was eine lange Erdbeersaison erwarten lässt“, erläutert Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ.
Jede dritte Erdbeere kommt aus Oberösterreich
Beinahe jede dritte österreichische Erdbeere stammt aus oberösterreichischem Anbau und insgesamt werden hierzulande jährlich etwa 3.500 Tonnen gepflückt. „Unsere Erdbeerbauern bedienen sowohl die Lebensmittelketten als auch die Konsumenten vor Ort. Die Selbstpflück-Idee ist ursprünglich in Oberösterreich entstanden. Die Kunden nehmen dieses Angebot bis heute gerne in Anspruch“, so Reisecker. In Oberösterreich findet man im ganzen Land gut beschilderte Felder zum Selberpflücken, auf denen Kunden selbst ernten und genießen können. Selbst auf das Erdbeerfeld gehen, ernten und genießen, kosten und schließlich die heimgebrachte Ernte verarbeiten bilden ein unvergleichliches Erlebnis für Jung und Alt.
Frisch im Lebensmittelhandel
„Unsere Erdbeerbauern schaffen es, in den späten Nacht- und frühen Morgenstunden gepflückte Erdbeeren bei Öffnung der Lebensmittelläden am selben Morgen frisch anzubieten. Regional und saisonal genießen, sich auf das freuen, was gerade in der Region reift, bedeutet nicht nur Klima- und Umweltschutz, sondern auch Lebensqualität“, ist Reisecker überzeugt. (OÖ)

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