Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Oberösterreich: Gemüse und Obst höchster Qualität

Kürzlich sorgten die Ergebnisse einer Untersuchung des AK-Konsumentenschutzes Oberösterreich für Aufsehen.

Gemüse und Obst höchster Qualität. Bild: © LK OÖ.

Bei rund drei Viertel aller untersuchten Importe von Gemüse und Obst aus Drittstaaten wurden Rückstände von Wirkstoffen gefunden, die in der EU verboten sind. „Für die Konsumenten muss das ein Weckruf sein, beim Einkauf noch verstärkter auf heimische und saisonale Produkte zurück zu greifen. Schließlich gelten für unsere heimischen Bäuerinnen und Bauern die strengsten Qualitäts- und Kontrollstandards“, so LK-Präsident Franz Waldenberger.

Der AK- Konsumentenschutz hat in seinen präsentierten Untersuchungsergebnissen ein drastisches Bild aufgezeigt. In mehr als drei Viertel der untersuchten Proben – konkret bei Mangos, Granatäpfel, Zuckererbsen und Fisolen – wurden Rückstände von in der EU verbotenen Pflanzenschutzmitteln gefunden.

„Die Ergebnisse sind für mich der Beweis dafür, dass sich die strengen EU-Vorgaben und Umweltauflagen zusehends ad absurdum führen. Während bei uns der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln immer mehr eingeschränkt wird, können zeitgleich Lebensmittel aus Drittstaaten importiert werden, die unter kaum vorhandenen Umweltstandards produziert werden. So wird die Umweltproblematik nur verlagert. Als Landwirtschaftskammer fordern wir daher schon länger ein Ende dieser Doppelmoral auf EU- Ebene“, so Präsident Waldenberger.

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