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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Oberösterreich: Frostschäden vor allem beim Obst
Die Frostnächte der vorletzen Woche haben leider auch in Oberösterreich ihre Spuren hinterlassen. Am gravierendsten werden momentan die Schäden im oberösterreichischen Obstbau eingeschätzt. Die stärksten Schäden wird es aller Voraussicht nach bei Steinobst geben wie Marillen, Kirschen und Zwetschken.
„Dies ist sehr bedauerlich, weil gerade diese Früchte in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt haben“, erläutert ÖR Ing. Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich. Etwas besser scheint die Situation bei Kernobst zu sein – allerdings wird auch die heurige Birnenernte durch den Frost massiv beeinträchtigt sein. Wie in anderen Bundesländern wird es auch beim oberösterreichischen Wein heuer massive Einbußen geben. Etwa die Hälfte der oberösterreichischen Rebfläche – das sind ca. 35 Hektar – werden schwere Frostschäden davon tragen. Bei diversen Gemüsekulturen rechnet die Landwirtschaftskammer OÖ damit, dass etwa 150 ha neu angebaut werden müssen.Schadenssumme etwa 10 Mio. Euro.
„Aktuell rechnet die Landwirtschaftskammer OÖ mit Frostschäden in der Höhe von 10 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus Ernteausfällen resultieren. Ich bin froh, dass das Ministerium für ein Lebenswertes Österreich im Schulterschluss mit den Landwirtschaftskammern an einem Hilfspaket für die frostgeschädigten Bäuerinnen und Bauern arbeitet. Es bedarf einer unkomplizierten und vor allem auch schnellen Hilfe aus dem Katastrophenfonds. Kostenentlastungen wie steuerfreier Agrardiesel oder auch eine Entlastung bei den Sozialversicherungsbeiträgen könnten die ohnehin angespannte Situation deutlich entlasten“, erklärt Präsident Reisecker zu den laufenden Verhandlungen.

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