Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Oberösterreich: Birnen und Äpfel gewinnen an Beliebtheit

Der Anbau von Birnen und Äpfeln hat in Oberösterreich eine lange Tradition und ist ein wesentlicher Bestandteil der regionalen Landwirtschaft. 320 Obstbaubetriebe des Landes, die im Erwerbsobstbau tätig sind, versorgen Konsumentinnen und Konsumenten mit frischem Obst und dessen Verarbeitungsprodukten, schaffen regionale Wertschöpfung und tragen zur Pflege der Kulturlandschaft bei.

Conny und Georg Roithmayr. Bild: © ©Kronbergerhof_Fam.Roithmeier.

Entgegen dem österreichischen Trend sind die Anbauflächen in OÖ weitgehend stabil bzw. wachsen sogar leicht. Die anhaltende Trockenheit hat in vielen Birnen- und Apfelanlagen in Oberösterreich heuer zu kleineren Früchten und teilweise geringeren Erträgen geführt. Für die Konsumentinnen und Konsumenten gibt es dennoch eine erfreuliche Nachricht: Die Qualität der heimischen Birnen und Äpfel ist ausgezeichnet.

„Oberösterreichs Obstbaubetriebe leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Lebensmittelversorgung und zur Wertschöpfung im ländlichen Raum. Hochwertige Birnen und Äpfel aus heimischem Anbau stehen für Frische, Qualität und kurze Transportwege. Gleichzeitig stellen Trockenheit und Klimawandel die Branche vor große Herausforderungen. Damit Oberösterreich auch künftig qualitativ hochwertiges Tafelobst produzieren kann, braucht es entschlos-sene Investitionen in Wassermanagement, Forschung und Klimaanpassung. Der Einkauf regionaler Produkte direkt ab Hof stärkt die Versorgungssicherheit, schützt die oberösterreichische Kulturlandschaft und verhindert unnötige CO2-Emissionen durch weite Transportstrecken“, betont Franz Waldenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ, anlässlich des heurigen Saisonauftakts für die Birnen- und Apfelernte am Kronbergerhof der Familie Roithmeier in Scharten.

"Darüber hinaus ist eine Weiterentwicklung der Risikoabsicherung erforderlich. Ernteversicherungen gegen Dürreschäden sollten künftig auch für weitere Obstkulturen (neben Äpfel und Holunder) zur Verfügung stehen, damit die Betriebe die zunehmenden Wetterextreme besser bewältigen und ihre Produktion langfristig absichern können", fordert Andreas Hoffelner, Obmann der OÖ Obstbauern.

Der Kronbergerhof der Familie Roithmeier ist ein traditionsreicher Familienbetrieb in Scharten im Naturpark Obst-Hügel-Land. Produktionsschwerpunkte sind:  Äpfel, Birnen, Kirschen, Weichseln, Marillen, Nektarinen, Zwetschken, Quitten, Tafeltrauben sowie weitere Spezialkulturen. (Feigen, Maroni).

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