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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NRW: Zukunft für Land- und Ernährungswirtschaft
Die Gesellschaft hat mit 18 weiteren Antragstellern einen Projektantrag für eine Fördersumme von rund 39 Mio. Euro gestellt. Gefördert werden sollen Innovationen aus dem Bereich nachhaltige Lebensmittelproduktion, gesunde Ernährung und umweltfreundliche Landnutzung. Darüber hinaus sollen Start-Ups, Handwerk und Betriebe der Branchen durch den Transfer von Innovationen unterstützt und somit für die Zeit nach dem Kohleausstieg im rheinischen Braunkohlenrevier neue Wertschöpfung und Arbeitsplätze geschaffen werden.
Gründungsgesellschafter der CAMPUS Transfer Management GmbH sind die Landwirtschaftskammer NRW, die Universität Bonn, die Stadt Erkelenz, der Kreis Heinsberg sowie der Verein Nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft im Rheinischen Revier (NALE-RR e.V.) in dem unter anderem der Rheinische Landwirtschafts-Verband vertreten ist. Die CAMPUS Transfer Management GmbH ist Träger für das geplante Kompetenzzentrum in Erkelenz. Sie soll darüber hinaus den Transfer von Wissen und Innovation zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Gesellschaft initiieren und fördern.
Geplant sind Kontaktbörsen, Veranstaltungen, Ideen-Workshops, Versuchsanlagen und viele weitere Aktivitäten, um neue Wertschöpfungsideen und den Transfer von innovativen Lösungen in die Praxis zu initiieren und zu unterstützen. Interdisziplinäre Teams aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Lebensmitteltechnologie werden gemeinsam mit Start-Ups, Praktikern und Unternehmen die Themen nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft, gesunder und nachhaltiger Konsum und übergreifende Herausforderungen in den Wertschöpfungsstufen, wie regionale Lieferketten bearbeiten. Im Fokus steht darüber hinaus die Förderung des Dialogs mit der Gesellschaft und Verbänden. Alle Maßnahmen werden im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit entsprechend den UN-Zielen für eine nachhaltige Entwicklung geprüft. Grundlage der Finanzierung aller geplanten Maßnahmen ist das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen des Bundes, das die betroffenen Länder und Regionen bei ihrem Transformationsprozess unterstützen soll. Dazu hat der Bund das Förderprogramm STARK für die Förderung konsumtiver Strukturwandelvorhaben eingerichtet. Ergänzend dazu hat die Landesregierung NRW mit der Rahmenrichtlinie zur Umsetzung des Investitionsgesetzes Kohleregionen in Nordrhein-Westfalen bereits 2020 die Möglichkeit für die Förderung investiver Strukturwandelvorhaben geschaffen.

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