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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NRW: Tarifabschluss im Einzelhandel
Der Tarifkonflikt im nordrhein-westfälischen Einzelhandel ist beendet. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Handelsverband NRW einigten sich gestern in Düsseldorf auf einen Tarifabschluss für die 445.000 Beschäftigten der Branche. Danach steigen die Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen ab 1. Juli um 3% und ab 1. Juli 2012 um weitere 2%. Hinzu kommt im Mai 2012 eine Einmalzahlung von 50 Euro an Vollzeitbeschäftigte und 25 Euro an Auszubildende. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 24 Monate.
Bis zuletzt hatte es Auseinandersetzungen um die von ver.di geforderte gleiche altersunabhängige Entlohnung für Beschäftigte ohne abgeschlossene Berufsausbildung gegeben. Hier schlossen ver.di und der Handelsverband einen Kompromiss, wonach es für diese Beschäftigtengruppe nur noch eine Entgeltgruppe gibt. Der Mindestlohn im nordrhein-westfälischen Einzelhandel würde danach 8,50 Euro im 1. Tätigkeitsjahr, 9 Euro im zweiten und 9,50 Euro im dritten Jahr betragen. Alle Beschäftigten behalten ihren bisherigen Besitzstand, soweit die Gehälter darüber liegen. Nach dem 3. Tätigkeitsjahr gelten für die Beschäftigten dann die Tarifgruppen für gelernte Tätigkeiten. „Das bietet besonders den jungen Angestellten schnellere Aufstiegschancen“, sagte ver.di-Verhandlungsführerin Lieselotte Hinz.
Neu ist auch der Anspruch von 36 Werktagen Urlaub für alle Beschäftigten und den gleichen Anspruch auf Urlaubsgeld unabhängig vom Alter.
Begleitend zu den Tarifverhandlungen kam es in Nordrhein-Westfalen wochenlang zu Streiks bei Lebensmitteldiscountern, in Drogerieläden und Warenhäusern. Rund 300 Beschäftigte demonstrierten gestern vor dem Düsseldorfer Verhandlungslokal.
Für den Abschluss gilt eine Erklärungsfrist bis zum 15. Juli. (verdi)

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